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Mach‘ das Gegenteil

Wenn die alte Vorgehensweise nicht wirkt, hilft vielleicht das Gegenteil.

Seit mehreren Monaten habe ich einen sogenannten Golfarm bzw. Tennisarm, im Fachjargon Epicondylitis genannt. Leider kommt das in meinem Fall nicht vom Golf- oder Tennisspielen, sondern von der übermäßigen Verwendung des Laptops und des Smartphones. So zumindest meine Theorie.

Der typische Rat ist der, dass man für mehrere Tage ein entzündungshemmendes Medikament nehmen, den Ellbogen kühlen und den Arm so weit wie möglich ruhig stellen soll. Gerade das mit dem Ruhigstellen ist aber so eine Sache. Schließlich braucht man ja seinen Arm, um zu arbeiten. Aber die Arbeit wiederum ist viel mit dem Laptop verbunden. Ein Teufelskreis.

Aber ich schweife vom eigentlichen Thema dieses Beitrags ab.

Mit Ruhigstellen ist also nichts. Neulich bin ich in meiner Wahlheimat Griechenland dem Olympus Marathon gelaufen, also knapp 44km auf dem griechischen Götterberg. Ich bin jemand, der bei solchen Läufen gerne Stöcke einsetzt. Das hilft, die Belastung aus den Beinen auch auf die Arme zu verteilen.

Macht Sinn. Allerdings nicht unbedingt, wenn man an einem Tennisarm leidet und den Arm doch eigentlich ruhig stellen soll…

Dennoch kamen die Stöcke über knapp 8 von insgesamt 10 Stunden, die ich für den Lauf brauchte, zum Einsatz.

Entgegen meinen Erwartungen ließen die Schmerzen (von denen ich während des gesamten Laufes nichts spürte) in den folgenden 2-3 Tagen eher deutlich nach, also stark zuzunehmen. Hmm… Hätte ich einen Arzt gefragt, hätte man mir aller Wahrscheinlichkeit nach davon abgeraten, den Lauf mit den Stöcken zu absolvieren, um das Problem nicht zu verschlimmern.

Da ich danach dann wieder an meinem Laptop und Smartphone weiter arbeitete, kamen langsam auch die Schmerzen wieder – wenn auch bei weitem nicht so deutlich wie vor dem Lauf.

Seit etwa einer Woche bin ich neben dem Laufen auch in Punkto Krafttraining wieder aktiv. Hierfür mache ich das kostenlose, 14-tägige Probetraining von Mark Lauren, auf MarkLauren.com (bekannt durch „Fit ohne Geräte“; mein Dank für die Inspiration geht an meinen Leser Josef aus Österreich).

Auch hier die gleiche Feststellung: anstatt schlimmer zu werden, wird meine Epicondylitis eher besser. Hmm…

Also denke ich mir: Wenn etwas nicht klappt oder zu einem schlechten Ergebnis führt, sollten wir vielleicht öfters einfach mal das Gegenteil machen.

Sprich: Wenn ich einen Tennisarm vom vielen Verwenden des Laptops und des Smartphones habe, sollte ich vermutlich einerseits diese Beanspruchung etwas zurückfahren; aber ebenso wichtig scheint mir nach den Erfahrungen der letzten 2 Wochen auch, dass man dann eben andere Muskeln beansprucht, die logischerweise vernachlässigt werden, wenn man den ganzen Tag nur am Laptop arbeitet und dadurch Muskeln / Sehnen einseitig belastet und andere vernachlässigt werden.

Was hat das nun mit Ernährung bzw. Abnehmen zu tun?

Viel, wie ich finde und weshalb ich mir ja die Mühe mache, diesen Beitrag zu schreiben:

Wenn es mit der x-ten (Crash-) Diät nicht klappt, liegt es vielleicht an der Diät. Oder besser gesagt: an „Diäten“ an sich. Vielleicht solltest Du es stattdessen mit einer „Nicht-Diät“ versuchen. Also natürliche Lebensmittel, bewusst essen, nährstoffreich. Ich nenne das „MehrNährung“.

Du machst es für Dich

OK, vielleicht ist das mit dem Abnehmen auch für eine andere Person, z.B. Deine Kinder, weil Du mit weniger Gewicht besser mithalten kannst. Aber es bleibt im Prinzip dabei, dass Du es letztlich für Dich machst.

Wenn Du es für Dich machst, warum solltest Du Dich dann von Anderen beeinflussen lassen? Mach Dein Ding. Ich bin persönlich absolut kein Freund von klassischen Diäten, vor allem nicht Crash Diäten. Aber wenn etwas dabei ist, dass den spezifischen Zweck für Dich erfühlt: mach es, für Dich.

Freilich muss Dir klar sein, dass eine langfristige Lösung nicht mit einer kurzfristigen Taktik erreicht werden kann. Eine Crash Diät wird Dich nur kurzfristig glücklich machen (z.B. weil Du bei Deiner Hochzeit in das Traum-Brautkleid bzw. Deinen schnittigen Anzug passt).

Mittel- und langfristig ist es eher eine MehrNährung, mit der Du Dich wohlfühlen dürftest, also eine nachhaltige, natürliche und nährstoffreiche Ernährung.

Was auch immer Du machst: mach es aus Überzeugung, und mache es für Dich.

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