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5 Fragen die Du Dir stellen solltest, bevor Du mit einer Diät anfängst

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5 Fragen vor einer Diaet | Kohlenhydrate Tabelle

Wir alle wissen, dass es nicht an ‚guten Ratschlägen‘ und an Diäten mangelt. Warum aber halten so wenige Leute ihre guten Vorsätze durch? Hier erfährst Du, welche Fragen Du Dir meines Erachtens nach stellen solltest, bevor Du überhaupt eine Diät beginnst.

1) Was genau will ich eigentlich erreichen?

„Wer den Hafen nicht kennt, für den ist kein Wind der richtige“.

Dies sind die weisen Worte des römischen Philosophen Lucius Annaeus Seneca, der bis 65 n. Chr. lebte.

Wie kann es möglich sein, die für mich beste Diät zu finden, wenn ich nicht weiß, was ich erreichen will? Gerade wenn es um Diäten bzw. Ernährungsweisen geht, gibt es viele verschiedene Ziele. Die gängigsten sind :

  • abnehmen
  • zunehmen
  • Muskelzuwachs
  • Krankheitsvorsorge bzw. -bekämpfung
  • ideale Nährstoff-Versorgung in Verbindung mit (Hochleistungs-) Sport

Bei den meisten Menschen wird das Abnehmen im Vordergrund stehen. Klingt einfach. Aber auch hier gibt es gewisse Unterschiede, deren man sich bewusst sein muss, bevor man sich für eine Diät entscheidet:

  • massiv abnehmen bei sehr großem Übergewicht (in der Regel langwierig)
  • 10-20 kg abnehmen, v.a. um die mit dem Übergewicht einhergehenden Unannehmlichkeiten zu bekämpfen (Müdigkeit, Schwitzen, Gelenkbeschwerden, Prädiabetes,…)
  • (schnell) 5-10 kg abnehmen, um am Strand, im Hochzeitskleid oder nackig gut auszusehen

Je nach Ziel gibt es Vorgehensweisen, die in der jeweiligen Situation besser geeignet sind als andere.

2) Warum will ich das erreichen?

Diese Frage hört sich zwar ähnlich an, wie die erste, ist aber grundlegend verschieden. Hier geht es nicht um das Ziel, sondern um den Beweggrund, also das Motiv.

Je besser das Motiv, umso besser die Chancen, dass Du Dein Ziel erreichst. Was ist ein „gutes“ Motiv? Dazu kann man keine generelle Aussage treffen, denn jeder hat andere Beweggründe bei denen er/sie sagt: „Das ziehe ich jetzt durch, komme was da wolle“. Allgemein könnte man sagen: Je mehr ein inneres Feuer brennt (= das Motiv), das niemals erlischt solange man das Ziel nicht erreicht hat, umso besser ist dieses Motiv.

Jemand, der an Krebs erkrankt ist, wird vermutlich ein sehr starkes Motiv haben, für eine Ernährungsumstellung wie z.B. die ketogene Ernährung, auch wenn diese Entbehrungen mit sich bringt. Aber auch jemand, der durch sein Übergewicht nicht mehr in der Lage ist, mit seinen Kindern mit zu halten und deshalb immer in traurige Kinderaugen blicken muss, hat unter Umständen ein sehr gutes Motiv.

3) Was hat Anderen geholfen?

Man muss das Rad nicht immer wieder neu erfinden.

Auch wenn jedes Jahr wieder neue (Trend-) Diäten heraus kommen, so gibt es Ansätze, die auch anderen Menschen schon geholfen haben. Je nach Ziel kann das z.B. eine kohlenhydratarme Ernährung sein (= low carb), eine Ernährung fast ohne Kohlenhydrate (= ketogen), eine ‚ursprüngliche‘ Ernährungsweise (= Paleo) etc.

Es macht also durchaus Sinn, sich ein wenig Zeit zu nehmen, und den Markt zu sondieren. Wenn Tausende sagen, dass Ihnen z.B. eine low carb Ernöhrung wie z.B. 10WBC oder eine Ernährungsphilosophie wie z.B. Paleo geholfen hat, um 10-20 kg abzunehmen und sich wieder besser zu fühlen, dann ist es nicht unwahrscheinlich, dass es auch Dir helfen kann – solange es ein Programm ist, das auf Dein Ziel ausgerichtet ist.

4) Bin ich wirklich bereit dafür?

Diese Frage ist verwandt mit der 2. Frage, also der nach dem Motiv. Während das Motiv aber etwas Innerliches ist, so spiele ich hier eher auf den äusserlichen Aspekt an.

Es schadet nicht, wenn man sich das Leben nicht unnötig schwer macht. Was nützt es, wenn ich mich für eine Ernährungsweise entscheide, aber den Kühlschrank und die Speisekammer voll habe mit Lebensmitteln, die meinem Ziel nicht zuträglich sind.

Es schadet auch nicht, sich Leute zu suchen, die einem Unterstützung zusagen, vor und während der Ernährungsumstellung.

Ob Du nun lieber einen Backup Plan entwickelst (falls Du schwach werden solltest), oder lieber alle Brücken hinter Dir abreißt (um ein Umkehren zu verhindern) ist eine Frage, was besser zu Deiner Persönlichkeit passt.

5) Und danach was?

Gerade wenn man sich auf die Suche nach dem geeigneten Abnehmprogramm macht, sollte man auch eine längerfristige Denke an den Tag legen.

Will ich immer wieder neu abnehmen müssen, weil meine gewählte Diät nur zum schnell abnehmen taugt, aber nichts für langfristig ist (z.B. Monodiäten)? Oder will ich lieber ein Ernährungskonzept finden, das es mir erlaubt abzunehmen und dann schlank zu bleiben?

Mein Fazit

Die oben genannten Fragen stellen sicherlich bei weitem keine abschließende Fragenliste dar. Zu unterschiedlich sind die Ausgangssituationen bzw. die Ziele. Aber es wird sicherlich nicht schaden, wenn man auf die oben gestellten Fragen eine Antwort vorweisen kann, um den richtigen Weg einzuschlagen.

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