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Unsere schlimmste Befürchtung (und was es mit Ernährung zu tun hat)

Gedanken | Kohlenhydrate-Tabellen.com

Eine schlechte Ernährung ist bekanntlich nicht selten Ausdruck von psychischem Stress. Diese Probleme können mannigfaltig sein, wie Sand am Meer. In diesem kurzen Beitrag teile ich ein bekanntes Gedicht der Autorin Marianne Williamson, als Inspiration für diejenigen, bei denen eine schlechte Ernährung Ausdruck dieser Situation ist.

Das Gedicht, um das es geht, nennt sich im englischen Original „Our deepest fear“, also „Unsere schlimmste Befürchtung/Sorge/Angst/…“. Gerade neulich bin ich darauf gestoßen und ich wusste umgehend, dass das für manche meiner LeserInnen relevant sein dürfte.

Hier meine eigene Übersetzung des Gedichts:

Unsere schlimmste Befürchtung ist nicht, dass wir ungenügend seien. Unsere schlimmste Befürchtung ist, dass wir über alle Maßen mächtig sein könnten. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns am meisten einschüchtert. Wir fragen uns:

„Wer bin ich, um brillant, großartig, talentiert, fabelhaft zu sein?“

Aber genau genommen: Wer bist Du, um das nicht zu sein? Du bist ein Kind Gottes. Dein Licht unter den Scheffel zu stellen hilft dieser Welt nicht weiter. Es ist niemandem geholfen, Dich klein zu machen, nur damit sich andere Menschen in Deiner Nähe nicht unsicher fühlen. Wir sind alle dazu bestimmt, zu leuchten, so wie es Kinder tun. Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, die in uns ist, zu offenbaren. Diese befindet sich nicht nur in einigen von uns, sondern in jedem von uns.

Und wenn wir unser eigenes Licht scheinen lassen, geben wir unbewusst anderen Menschen die Berechtigung, das Gleiche zu tun. Während wir von unserer eigenen Angst befreit werden, befreit unsere Anwesenheit automatisch auch andere.

Wer das Gedicht übrigens lieber im englischen Original lesen will, kann im Internet einfach nach den folgenden Begriffen suchen und wird direkt fündig: „Marianne Williamson our deepest fear“

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Ich hoffe, ich konnte Dich mit dem Gedicht inspirieren, falls das „Licht unter den Scheffel-Stellen“ eine Deiner Spezialdisziplinen sein sollte und es Dich nicht gerade wenig an Lebensqualität kostet – und vielleicht auch dazu führt, dass eine schlechte Ernährung Ausdruck dieses inneren Konflikts ist.

Zum Teil liegt diese Einstellung sicherlich auch daran, dass wir in einer Kultur aufwachsen, in der es mehr oder weniger verpönt ist, Fehler zu machen. Denn Fehler sind in unserer Kultur schlecht, und man wird ausgelacht. Vielleicht hat das auch mit einem Hang zu Neid und/oder Schadenfreude zu tun. Und nebenbei gesagt: Vielleicht ist das auch der Grund, warum gerade die amerikanischen Firmen im Silicon Valley anderen Firmen (auch und vielleicht gerade) Lichtjahre voraus zu sein scheinen – denn dort herrscht eine andere Fehlerkultur. Fehler werden dort gefeiert, nach dem dort bekannten Motto „fail fast, fail often“ (mache schnell und oft Fehler). Ich denke, die Wahrheit liegt, wie so oft, in der Mitte.

Nicht selten dürften es aber auch Mitmenschen sein, eventuell auch aus dem engeren Umfeld, die ein Problem damit haben, dass man selber „scheint“. Es sind die Minderwertigkeitskomplexe dieser Personen, die dazu führen, dass sie andere Menschen von deren eigener, positiven Entwicklung abhalten, zu der sie eigentlich fähig wären.

Erkennst Du Dich hier wieder? Egal, ob sich Dein innerer Konflikt und das unter den Scheffel-Stellen Deines Lichtes nun eine schlechte Ernährung (und eventuell Übergewicht zur Folge hat):

Nimm Dir das Gedicht oben zu Herzen.

Leuchte uns. Inspiriere uns.

Titelbild von Quang Nguyen vinh auf Pixabay.com