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Wann es uns am Hintern vorbei gehen sollte, was Andere von uns denken (und wann nicht)

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Ein gesunder Lebensstil hat nicht nur mit Ernährung zu tun. Denn wer sich gesund ernährt, kann dennoch insgesamt ungesund leben – und muss dann die entsprechenden Konsequenzen fürchten. Sich zu viel Gedanken darüber zu machen, was andere Leute denken, ist für mich ein sicherer Weg ins Unglück. 

Wenn Du diesen Beitrag als Video sehen willst, dann kannst Du das hier auf YouTube machen, oder direkt durch das unten eingebettete Video:

In meinem engeren Bekanntenkreis kenne ich die eine oder andere Person, die sich sehr viele Gedanken darüber macht, was Andere über sie denken. Bloß keinen schlechten Eindruck machen.

Das Absurde an der Sache:

Je mehr man diese Person nicht mag, umso mehr versucht man diese Person zu beeindrucken, oder zumindest sich keine Blöße zu geben.

Ist das nicht komplett absurd?

Ich habe hier ja mittlerweile die Einstellung, dass ich mir nicht viel aus dem mache, was Andere über mich denken – egal ob nun negativ oder positiv. Das heißt nicht, dass es mir gleichgültig wäre, oder dass ich provozieren würde.

Natürlich freue auch ich mich über Lob und bin wenig begeistert über Kritik. Aber ich versuche, dass sich beides in einer für mich akzeptablen bzw. gesunden Balance hält. Und ich versuche, keine Anstöße zu geben, um schlecht über mich zu reden. Und wenn es doch jemand macht, weil diese Person eben so ist: Nun, dann ist es eben so. (Natürlich spreche ich hier nicht von schwerwiegenden Fällen, z.B. von Verleumdung.)

Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, wann ich mir diese Art des Handelns angewöhnt habe. Es war sicher schon vor dem Lesen des Buches „Der tägliche Stoiker: 366 nachdenkliche Betrachtungen über Weisheit, Beharrlichkeit und Lebensstil“ (Den Link zum Buch findest Du am Ende des Beitrags.) Vielleicht fiel es zeitlich ungefähr mit meiner bewussten Entscheidung vor ungefähr 20 Jahren zusammen, dass Eifersucht eine komplette Zeitverschwendung ist 🙂

Letztlich spielt das Wann keine Rolle; wichtig ist, dass ich diese Entscheidung getroffen habe. Denn sie erspart mir viel Trübsalblasen. Diese Zeit will ich dann doch lieber anders verwenden, z.B. indem ich meinen Lesern auf kohlenhydrate-tabellen.com oder in kopf-schlaegt-bauch.de wertvolle Tipps biete, wie sie ihre Lebensqualität erhöhen können. Dass es mir dabei zwar auch aber nicht nur um die Ernährung geht, sondern den Lebensstil an sich, wird auch dadurch unterstrichen, dass ich in Kopf schlägt Bauch dem Thema Lifestyle ein eigenes Kapitel gewidmet habe.

Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass die generelle Lebenseinstellung die Basis auch für das ist, was beim Einzelnen im Bereich Ernährung passiert. Denn wer sich sehr leicht stressen lässt, der läuft erfahrungsgemäß deutlich leichter Gefahr, dann auch seine Ernährung entsprechend schleifen zu lassen – davon unabhängig, dass in diesen Momenten die schlechte Ernährung als „Nervennahrung“ oder gar als „Belohnung“ dient.

Auf den Punkt gebracht:

Das einzige, das ich mit Sicherheit kontrollieren kann, sind meine eigenen Handlungen und Reaktionen auf das, was von außen auf mich einströmt. Was Andere über uns denken darf uns nur zu einem Grad belasten; nämliche einen Grad, der für unser Wohlbefinden akzeptabel ist. Dabei ist es sicherlich alles andere als verkehrt, sich selber zu hinterfragen. Könnte ja sein, dass man in der Tat etwas gemacht hat, wofür man sich vielleicht sogar entschuldigen sollte.

Wer ein reines Gewissen hat, sollte sich nicht seinen Tag, seine Woche, seinen Monat,… oder gar sein Leben durch das Geschwätz anderer Leute verderben lassen. Und schon gar nicht, wenn einem diese Menschen ohnehin nicht wirklich viel bedeuten. Lasst uns unsere Energie viel lieber darauf fokussieren, dass wir diejenigen gut behandeln, die uns wirklich am Herzen liegen.

Denn ein weiteres Absurdum ist, dass wir einerseits zwar oftmals gerade denjenigen imponieren oder uns bei denjenigen keine Blöße geben wollen, die uns eigentlich nicht viel bedeuten, während uns oftmals am Hintern vorbeizugehen scheint, was diejenigen über uns denken, die uns nahestehen.

Wie stehst Du dazu? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar unterhalb des Videos auf YouTube.

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