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Über wöchentliche Essenspläne und Großeinkäufe

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Essensplan und Grosseinkauf

Lesezeit: ca. 3 min 30 sek

In unserem vergangenen Artikel “… und ich führe mich nicht in Versuchung!” haben wir darüber geschrieben, wie sehr wir uns oft unnötigerweise selber in Versuchung führen. Der heutige Artikel zielt auf ein ähnliches Thema ab und bespricht, inwiefern uns Planung das Leben (und somit auch das Abnehmen oder bei Sportlern die Zufuhr notwendiger Nährstoffe) erleichtern kann.

Abnehmen, v.a. wenn es sich um eine beträchtliche Zahl von Kilos handelt, ist nicht immer gerade ein ‚Zuckerschlecken‘. Bequem wie wir Menschen sind, geben wir Versuchungen leider schnell nach und zerstören damit unsere guten Vorsätze oftmals schon relativ früh. Gerade bei Menschen, bei denen das brennende Verlangen nach dem Erreichen des Ziels (noch) nicht groß genug ist, kann dies durchaus zum vorzeitigen Abbruch der Zielverfolgung führen.

Jedes kleine Bisschen hilft

Während nun auf der einen Seite (durch uns selbst verursachte) Versuchungen uns das Leben schwer machen, so verhält es sich ähnlich mit unseren täglichen Mahlzeiten. Es liegt auf der Hand, dass die Planung wenigstens einer ganzen Woche Sinn macht, um dann einen entsprechenden Großeinkauf zu starten. Viele von uns machen ohnehin genau das, also einen Großeinkauf, weil man z.B. eine kleinere oder größere Familie hat. Schon alleine daher ist es praktisch, nicht 3-5 Mal pro Woche zum Supermarkt zu müssen, da man sich dadurch auch Zeit spart – Zeit, die man eventuell auch für ein wenig körperliche Aktivität als Unterstützung einer Ernährungsumstellung mit Ziel der Gewichtsreduzierung verbinden könnte. Wie man im englischen Sprachgebrauch sagt: “Every little bit helps”.

Macht es insofern nicht Sinn, sich vor dem Einkaufen einen Essensplan für eine ganze Woche zurecht zu legen, um dann besonders (oder gar ausschließlich) die Lebensmittel und Zutaten zu kaufen, die für die speziellen Gerichte und Mengen benötigt werden? Auf diese Weise können Sie es zweifellos viel leichter vermeiden, dass Sie an einem Tag plötzlich auf an sich unerwünschte Lebensmittel zurück greifen müssen, weil Ihnen die Zutaten für die geplanten oder erwünschten Gerichte nicht vorliegen. “Das liegt doch auf der Hand”, werden Sie jetzt eventuell sagen. Ja, das tut es in der Tat und unser Artikel heute fällt sicherlich nicht unter die Rubrik ’neueste wissenschaftliche Forschungsergebnisse‘. Vielmehr geht es hier und auf unserer Seite generell darum, auch die kleinen und oftmals nicht in Betracht gezogenen Aspekte unserer (täglichen) Abläufe zu beleuchten. Öfter als nötig wird in erster Linie nach ‚Allheilmitteln‘ gesucht, die das Abnehmen so schnell und einfach wie möglich zu machen. Aspekte wie dieser, also die mehr oder weniger akribische Planung seiner wöchentlichen Mahlzeiten, gerät da oftmals eher in Vergessenheit. Dabei sind auch diese Aspekte im großen Ganzen wichtig, um das Ziel des Abnehmens zu erreichen. Allerdings ist es für eine Wochenplanung natürlich notwendig, dass man sich damit auseinander setzt und der Eine oder Andere unter uns hat dazu vielleicht keine Lust. Hier muss sich jeder selber fragen, wie wichtig es ihr/ihm ist, das Wunschgewicht zu erreichen und was man dafür bereit ist, zu unternehmen. Alles in allem ist es aber tatsächlich so simpel, wie es sich anhört: wenn ich kein ‚Fastfood‘ zu Hause habe, werde ich es auch nicht essen, und wenn ich nur gesundes Essen zu Hause habe, dann werde ich genau dieses essen.

Sollten Sie also genau so oder ähnlich vorgehen und Ihre wöchentlichen Mahlzeiten planen, dann wissen Sie sicherlich um den Vorteil dieser Essens- und Einkaufsplanung und dass Sie sich dadurch bestimmt schon das eine oder andere Mal ein schlechtes Gewissen erspart haben. Ein schlechtes Gewissen wird Ihnen eher weniger helfen, Ihre Ziele in den schweren Zeiten – also dann, wenn kleinere bis größere Rückschläge auftreten – weiter zu verfolgen. Wenn Sie allerdings positive Gefühle mit Ihren eigenen Vorgehensweisen verbinden können, sind Ihre Chancen bereits wieder ein wenig mehr gestiegen, Ihr Ziel zu erreichen.

Dass bewusste Ernährung alles andere als schwer in der Zubereitung, ohne Geschmack oder teuer ist, beweist u.a. Felix Olschewski in seinem Buch ‚Urgeschmack‚ sowie auf seiner Webseite und in unserem Interview mit ihm. Sicherlich finden Sie dort interessante Rezepte, die es auch dem Rest der Familie oder Ihrem Partner leicht machen, eine neue Ernährungsweise zu akzeptieren.


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Abschließend noch ein weiterer Tipp: gehen Sie nicht hungrig einkaufen. Sicherlich haben Sie auch diese Erfahrung schon gemacht und sich dabei ertappt, wie Sie letztlich impulsiv und vom Hunger getrieben mehr Lebensmittel einkaufen als benötigt, sowie auch Lebensmittel, die nicht unbedingt auf dem Ernährungsplan stehen.

Also, nicht vergessen: “Every little bit helps” :)

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Foto: flickr user aldenjewell