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Sind Raucher die entspannteren Menschen?

Ich weiß, das ist eine seltsam klingende Frage, und mit Ernährung oder Kohlenhydrate Tabellen hat sie auch nichts zu tun. Und die Frage ist natürlich absichtlich etwas provokativ gestellt. Aber sie hat einen womöglich wahren Kern.

Um die Lebensqualität möglichst hoch zu halten braucht es mehr als „nur“ eine gesunde Ernährung. Ernährung ist lediglich einer von einer Handvoll an Aspekten, die die Lebensqualität bestimmen. Einer dieser Aspekte ist das, was ich jetzt mal „bewusstes Leben“ beschreiben würde. Das heißt: den Augenblick zu genießen. Dazu kann man sicherlich auch das bewusste Innehalten zählen, also ab und an ein paar Momente im Laufe des Tages, an denen man das sich schnell drehende Hamsterrad des Alltags kurz anhält. Und einfach mal tief durchatmet.

Das ist im Prinzip ja auch ein Teil des Meditierens, das sich heutzutage sehr großer Beliebtheit erfreut: abschalten, einatmen, ausatmen.

Nicht umsonst beinhalten manche „Smart Watches“ Anwendungen, die rein dazu dienen, dass man wenigstens für 1 Minute innehält und tief ein- und ausatmet. Allein das soll schon vorteilhaft sein, z.B. bei der Stressbewältigung.

Sicherlich ist es dem aufmerksamen Leser jetzt schon aufgefallen, worauf mein Beitrag und die Überschrift letztlich abzielt:

Es soll ja auch „Genußraucher“ geben, also diejenigen, die eine Zigarette bewusst rauchen – anstatt unbewusst und als Ergebnis eines Automatismus. Ich definiere hier den Genußraucher als jemanden, der sich ganz bewusst diese Zigarette „gönnt“, um 2-3 Minuten eine „Auszeit“ zu nehmen.

Und während diese Person die Zigarette bewusst raucht, wird in diesen wenigen Minuten auch bewusst ein- und ausgeatmet. Und vielleicht geht der Blick in der Zeit auch mal weg vom Bildschirm und im Idealfall sogar Richtung Natur, wenigstens gen Himmel. Und im Geiste entrückt man dem Stress und den eventuell negativen Gedanken zumindest für  die Dauer einet Zigarettenlänge.

Ich bin mir bewusst, dass das nicht die ideale Art ist, um „runterzukommen“ und mehrmals pro Tag „abzuschalten“. Und bei weitem sind auch nicht alle Raucher „Genußraucher“ im oben beschriebenen Sinne. Dennoch war es mir einen Beitrag wert. Auch als Gedankenanreiz, sowohl für die Gewohnheits- statt Genußraucher unter meinen Leserinnen und Lesern, aber auch für die Nichtraucher, die sich diese Auszeiten nicht nehmen.

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Denn diese Art der Auszeit ist Ideal, um sich wenigstens für ein paar Minuten der Aspekte in unserem Leben bewusst zu werden, für die es sich lohnt, jeden Tag aufzustehen bzw. Aspekte, für die wir tief in uns drin dankbar sein können und sollten. Dankbarkeit bzw. das Sich-Bewusstsein der Dinge, für die man durchaus dankbar sein sollte, ist Teil einer hohen Lebensqualität. Dafür muss man kein besonderes Talent haben; man muss lediglich gewillt sein, sich dieser Aspekte bewusst sein zu wollen. Es gibt vieles, wofür wir trotz der täglichen Herausforderungen auch täglich dankbar sein können.

Ob man sich dessen nun beim Rauchen oder bei sonstigen kurzen Auszeiten bewusst wird, ist an dieser Stelle sekundär.

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1. P.S. für die Raucher: Wie bei der Ernährung geht es auch beim Rauchen in gewisser Weise nicht um Perfektion, sondern um besser. Soll heißen: Weil es vielen schwer fällt komplett mit dem Rauchern aufzuhören und andere tatsächlich auch gerne rauchen, könnte man sich die Frage stellen, ob es eine „bessere“ Art des Rauchens gibt, also eine eine weniger schädliche. Ich meine, dass es hier in der Tat Lösungen gibt, die es wert sind, sich damit näher auseinanderzusetzen (nein, ich spreche nicht von klassischen e-Zigaretten)

2. P.S. für die Raucher: Raucherpausen, vor allem wenn sie im Stehen erfolgen, sind eine ideale Gelegenheit, um auch ein paar Dehnübungen durchzuführen ;)

3. P.S. für Raucher: Eventuell interessant in diesem Zusammenhang könnte mein Beitrag „Warum nehme ich zu, wenn ich mit dem Rauchen aufhöre“ sein.