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Mach es bewusst

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Mindful bzw. mindfulness ist im englischsprachigen Raum die letzten Jahre zu einem großen Stichwort geworden. Also etwas ganz bewusst zu machen.

Die Zahl der Apps, Webseiten, usw. in denen es in den letzten zwei bis drei Jahren um mindfulness geht ist gefühlt rapide angestiegen. In dem Zusammenhang geht es dann auch oft um das Meditieren. Darum geht es mir hier und heute nicht. Stattdessen geht es mir um den ganz spezifischen, deutschen Ausdruck bewusst.

Ein eher unscheinbares Wort, und meinem Erachten nach (zum Glück) noch nicht mit dem bei vielen Menschen vermutlich eher nicht unbedingt positiv belegtem Begriff Esoterik verbunden (etwas, das meist eher belächelt oder abgetan wird).

Ich will gar kein großes Fass um den Begriff bewusst aufmachen, denn ich denke, man muss das in dem Fall nicht. Stattdessen will ich meine Leser einfach nur darauf hinweisen.

Der Gedanke kam mir heute, als ich am Morgen meine Overnight Oats aß (Overnight Oats: Haferflocken, die man über Nacht in einem Einmachglas in Wasser oder Milch einlegt, gerne versetzt mit Fruchtstücken, usw.) Während ich ein wenig gedankenverloren einen Löffel nach dem anderen aß, wurde mir klar, dass ich es in dem Moment nicht bewusst tat.

Weder war ich auf mein Essen fokussiert, noch ließ ich mir Zeit, jeden Löffel bewusst wahrzunehmen (also den Geschmack, das Gefühl, oder auch die Dankbarkeit für mein täglich Brot). „Muss man das?“, könnte jetzt jemand fragen und sagen, „Ist doch nur ein Frühstück…“.

Ich kann und will niemanden vorschreiben, wie er sein Frühstück zu essen oder generell sein Leben zu leben hat. Stattdessen will ich einfach nur darauf hinweisen, wie wichtig es sein könnte, so viele Aspekte wie möglich in unserem täglichen Leben bewusster zu machen. Wir könnten mit dem Essen beginnen. Und selbst, wenn es „bloß“ ein an der Ecke gekauftes Sandwich ist (Anführungsstriche deshalb, weil dieses einfache Sandwich, wenn auch vielleicht nicht unbedingt ideal für die Figur, für andere Menschen eine Art Festessen wäre. Stichwort Dankbarkeit).


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Also besann ich mich mehr auf die noch verfügbaren Haferflocken in meinem Einmachglas. Ich ließ mir das Frühstück ein wenig länger im Munde zergehen, nur ein paar Sekunden, anstatt sofort den nächsten Löffel zu füllen (übrigens eine dem bewussten Essen ganz und gar nicht zuträgliche Gewohnheit, wie ich finde…). Der Geschmack der Frucht, die ich zu diesen Haferflocken gegeben hatte, kam dadurch deutlich besser zum Tragen.

Natürlich wurde mein Leben dadurch auch sofort besser und ich lebte glücklich bis ans Ende meiner Tage…

OK, kleiner Scherz und eine Anspielung darauf, dass man mit diesen Aktionen keine sofortige und drastische Verbesserung seiner Gesamtsituation erreicht.

Es schadet aber sicher nicht, mehr bewusst gelebte Momente in sein Leben einzubauen. Lasst es uns einfach ein wenig öfters versuchen, beginnend mit unserer Ernährung.