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Low Carb oder High Carb zum Abnehmen: ja was denn nun??

abnehmen mit Low Carb oder High Carb | kohlenhydrate-tabellen.com

Neulich zeigte Pro7 auf Galileo einen Bericht zu einem 14-tägigen Test, den Reporter Harro Füllgrabe unternahm. Genauer gesagt ging es um den Test eines neuen Fitnesskonzepts dem einige ‚Stars aus Hollywood‘ gerade folgen, nämlich Lagree. In diesem Zusammenhang  wurde auch ein Buch zur sogenannten High Carb-Diät erwähnt und wie man damit abnehmen könne. Harro hielt sich während seines Tests an diese High Carb-Vorgaben. Da die Verwirrung bei so Manchem jetzt vermutlich perfekt ist, möchte ich dazu in diesem Beitrag meine Meinung teilen.

Lagree Fitness (meine kurze Meinung dazu)

Zunächst einmal möchte ich anmerken, dass das gezeigte Fitnesskonzept von Lagree, auf den ersten Anblick, sehr ansprechend und anspruchsvoll aussieht. Ich habe mich nicht weiter damit beschäftigt und kann nur von dem urteilen, was ich in dem Galileo-Bericht gesehen habe.

Natürlich liegt es auch im Auge des Betrachters, was ‚ansprechend‘ ist. Aber anspruchsvoll scheint das Training allemal. Was ich so sehen konnte, hat das Lagree Fitnessgerät (das man im Bericht in „Deutschlands erstem Lagree Fitnessstudio“ in München sehen konnte) wirklich Einiges zu bieten.

Persönlich gefällt es mir, dass es offensichtlich ein ‚full body workout‘ ist, also den ganzen Körper beansprucht, anstatt nur ein paar Muskelgruppen. Dass es intensiv ist, macht mir persönlich nichts aus. An solchen Herausforderungen wächst man. Und mehr Muskeln bedeuten sowohl bei Mann als auch bei Frau einen höheren Grundumsatz, also eine erhöhte Zahl an verbrannten Kalorien, ohne dass man dazu noch etwas dafür tun müsste. Man muss ja nicht gleich zum Schwarzenegger werden, um Muskeln aufzubauen 😉 *

Aber es ist nicht Ziel dieses Beitrags, Lagree Fitness generell zu diskutieren.

Ich wollte das nur vorab erwähnen, weil ich körperliche Aktivität für wichtig halte, auch wenn Du in erster Linie ‚nur‘ abnehmen und nicht körperlich fit werden willst. Persönlich bin ich der Überzeugung, dass es nicht notwendig ist, zum Abnehmen auch Sport zu machen. Genau gesagt kann Sport, wenn man es falsch anpackt, auch nach hinten losgehen und man nimmt eher zu oder es bleibt mindestens ein Nullsummenspiel. Das ist auch Teil meines kostenlosen Low Carb Crashkurses, weswegen ich das hier nicht weiter erläutere.

Wie high ist High Carb, und wie low ist Low Carb?

Ich bin mir nicht sicher, ob das eingangs erwähnte Buch mit dem Titel „Die High-Carb Diät. Abnehmen mit den richtigen Kohlenhydraten“ von Dr. John McDougall in direktem Zusammenhang mit Lagree steht, oder ob das Galileo-Team das auf eigene Faust hinzugezogen hat. Ich vermute Letzteres. Mehr Info zu besagtem Buch findest Du bei Interesse hier auf Amazon**

Worum geht es bei dieser Form der High Carb-Diät?

Als aufmerksamer Leser wirst Du gerade ‚diese Form von‘ in der Überschrift wahrgenommen haben. Soll heißen: es ist eine von vielen Möglichkeiten, wie Du High Carb auslegen kannst. Genauso, wie Du auch Low Carb in verschiedenen Formen praktizieren kannst – manche mehr und manche weniger sinnvoll (auch das ist übrigens Teil meines kostenlosen Low Carb Crashkurses).

Dass Pro7-Berichterstatter Harro letztlich nach 14 Tagen abgenommen und an Bauchumfang verloren hat, wundert mich in Zusammenhang mit dem anspruchsvollen Trainings eher nicht.

Bei genauer Betrachtung sind die Unterschiede zwischen der von McDougall propagierten Form von High Carb zu der von mir (und vielen Anderen) bevorzugten Version von Low Carb zwar da, aber in gewissen, sogar zentralen Bereichen überlappen sie sich auch – so seltsam das klingen mag.

Man muss dazu wissen, dass die von McDougall beschriebene Form von High Carb (was ja an sich „viele Kohlenhydrate“ bedeutet), nicht besagt, dass man sich mit Kohlenhydraten aus Süßigkeiten mästen soll. Es wird stark unterschieden zwischen den schnellen und den langsamen Kohlenhydraten. Auch bei der von mir bevorzugten Form von Low Carb ist das der Fall, weshalb ich mir hier eigentlich lieber den Begriff ‚Slow Carb‘ ausleihe. Mir geht es bei Low Carb nämlich nicht darum, keine Kohlenhydrate zu essen, sondern die richtigen. Genau wie das auch bei dem High Carb-Buch von John A. McDougall der Fall ist – auch wenn sich diese ‚richtigen‘ Kohlenhydrate hier wegen des unterschiedlichen Ziels (zumindest bezogen auf den Galileo-Test) unterscheiden.

Eine weitere Überlappung haben wir beim Aspekt, dass alles möglichst natürliche Nahrung sein sollte, anstatt künstlicher Fraß.

Was auf jeden Fall unterschiedlich ist, ist die Vorgabe von McDougall, dass man low fat (fettarm) essen solle. Ich bin hier definitiv ein Befürworter von high fat statt low fat. Das heißt aber nicht Fleisch in rauen Mengen und alle möglichen Fette, sondern ich stehe für die guten Fette (z.B. in Avocado, Olivenöl und Nüssen) ein, sowie als Fleischesser für qualitativ gutes Fleisch in Maßen.

Es kommt also immer darauf an, wie jemand Low Carb und High Carb im Detail definiert. Dadurch, dass es bei beiden um die richtigen Kohlenhydrate geht, sind beide Versionen letztlich in gewisser Maßen Low Carb. Denn bei den hier besprochenen Versionen von Low Carb und High Carb ist die Ernährung im Vergleich zur heutzutage normalen, stark kohlenhydratlastige Ernährung durchaus deutlich kohlenhydratreduziert.

Was willst Du mit Low Carb oder High Carb erreichen?

Die hier beschriebenen Formen von Low Carb und High Carb 1:1 zu vergleichen würde keinen Sinn machen.

Ich bin mir relativ sicher, dass Du mit der High Carb Ernährung von McDougall schlechter abnimmst, als mit der von mir bevorzugten Version von Low Carb (also mit langsamen Kohlenhydraten). Dies vor allem dann, wenn Du keinen Sport machst. Im schlechtesten Fall dürften die bei der High Carb-Diät propagierten Lebensmittel wie Reis, Kartoffeln und Nudeln dazu führen, dass Du sogar zunimmst. Denn es sind ja, wenn man den Sport außen vor lässt und auch einen eher bewegungsfaulen Menschen annimmt, gerade diese Kohlenhydrate, die in den heute üblichen, täglichen Mengen zu Gewichtsproblemen führen können.

Wenn Du Sport machst, dann kann die erwähnte kohlenhydratlastige Ernährung aber Sinn machen. Ich kenne mich jedoch zu wenig mit den wissenschaftlichen Aspekten von Ernährung und Sport im Zusammenhang mit Abnehmen aus, sodass ich mich hier zu weit aus dem Fenster lehnen würde, wenn ich hier bestimmte Ratschläge geben würde.

Da bleibe ich wie der Schuster lieber bei meinen Leisten und spreche über die von mir bevorzugte Form von Low Carb (also ‚Slow Carb‘) und im Zusammenhang mit dem Abnehmen. Denn da weiß ich von vielen Menschen weltweit und von vielen meiner Leser, dass sie damit gute Erfolge verzeichnen, wenn es ihnen in erster Linie darum geht, abzunehmen und schlankzubleiben und nicht darum durchtrainiert sein.

Mein Fazit

Alles ist irgendwie relativ, und nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

Es kommt hier also durchaus darauf an, welches Ziel Du verfolgst und welche Rahmenbedingungen Du hast. Viel Sport wird andere Anforderungen an Deine Ernährung stellen als kein Sport, und wenn dann noch der Wunsch dazu kommt abzunehmen, dann hat das ebenso wieder Auswirkungen auf Deine Ernährung.

Es zeigt einfach auch wieder auf, was Dir ohnehin bewusst sein muss:

Es gibt keine Einheitsernährung und nicht die eine Ernährung schlechthin, die für Alle und in jeder Situation gleich wirkungsvoll ist. Genauso, wie ein Formel 1 – Bolide andere Anforderungen an Material und Benzin stellt als ein normales Auto, so gibt es auch bei der Ernährung unterschiedliche Vorgehensweisen, die zum Ziel führen – manche sind besser geeignet, manche weniger.

Es schadet nicht, hier als Anfänger auf Konzepte zurückzugreifen, die auch schon bei anderen Menschen gute Erfolge vorweisen konnten – je mehr, umso besser. Sobald Du dann fortgeschritten bist mit Deinen Erfolgen, geht es darum, Dein Wissen zu verfeinern. Da wird auch etwas Experimentieren nicht ausbleiben, weil Deine Anforderungen, Rahmenbedingungen und Ziele u.U. komplett anders sind, als die anderer Menschen. Experimentieren im Anfangsstadion bringt meiner Erfahrung nach allerdings vor allem Frust. Ein vernünftiges und erprobtes Low Carb Konzept kann hier sicherlich helfen, den Einstieg deutlich zu erleichtern.

Wenn sich das nach etwas anhört, wonach Du suchst, dann schlage ich Dir vor, unverbindlich mit meinem online Kurs Kopf schlägt Bauch Bekanntschaft zu machen. Diesen Kurs (der letztlich wie ein Buch ist, nur in online Format) habe ich basierend auf meinen Recherchen seit 2012 für diese Webseite, sowie im Austausch mit meinen zahlreichen Lesern erstellt, die mit meinen Ratschlägen abnehmen und schlank bleiben. Wie z.B. Leser Werner aus wien:

„Mit den Informationen von David habe ich es geschafft, in 5 Monaten Schritt für Schritt 21 kg abzunehmen, innerhalb von 9 Monaten waren es sogar 32 kg. Jetzt bin ich wieder bei dem Gewicht von vor 30-40 Jahren. Es ist ein neues und tolles Lebensgefühl! Jetzt, wo ich mein Idealgewicht erreicht habe, weiß ich, wie es langfristig halten kann und werde. Mit dieser Ernährung muss ich weder hungern noch dauerhaften Verzicht üben. Mein Hausarzt freut sich mit mir, denn auch mein Blutdruck ist deutlich besser. Heute kann ich wieder stundenlang wandern. Davids Inhalte wurden für mich zur Abnehm-Bibel!“

vorher-nachher Foto von Leser Werner

Werners toller Abnehmerfolg mit meinen Low Carb-Tipps

 Weitere Informationen zu Kopf schlägt Bauch findest Du hier.

* Als Sportarten in Verbindung mit Abnehmen (für diejenigen, die abnehmen wollen), kann ich noch High Intensity Interval Training [kurz: HIIT], Gewichte stemmen und das Training mit der Kettlebell bzw. Kugelhantel empfehlen.

** Es handelt sich bei dem Link zu Amazon um einen sogenannten Partnerlink. Wenn Du Dich entschließt, das Buch auf Amazon zu kaufen, erhalte ich von Amazon unter Umständen eine Verkaufsprovision. Für Dich wird der Preis des Buches dadurch natürlich nicht mehr, sondern Amazon zwackt die Provision von seinem eigenen Gewinn ab. Eine win-win-win Situation für alle also. Meine Webseite finanziert sich auch von solchen Einnahmen, damit ich Dir diese Informationen kostenlos zur Verfügung stellen kann.

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