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Apfelessig: Superfood oder super Reinfall…?

Auch Apfelessig gehört zu den Lebensmitteln, denen in manchen Kreisen eine ganz tolle Wirkung nachgesagt wird, was auch immer das dann heißen mag. Was sagt die wissenschaftliche Lage dazu?

In aller Kürze kann man sagen, dass

  • es viel zu wenige und wirklich aussagekräftige Studien gibt, um Apfelessig einen nennenswerten, positiven Effekt für die Gesundheit zuzusprechen, und
  • dass man sich daher z.B. bei Zielen wie dem Abnehmen lieber nicht darauf verlassen sollte.

Genau genommen gibt es bis dato knapp unter 500 Studien dazu, von denen lediglich 13 am Menschen vorgenommen wurden. Diese Studien wurden alle in einer systematischen Überprüfung auf den gesundheitlichen Nutzen von Apfelessig für den Menschen hin untersucht. (Link zur Studie)

Das heißt natürlich nicht, dass Apfelessig nutzlos wäre. Die eine oder andere Studie kam zu dem Ergebnis, dass Essigsäure, wenn man sie vor oder mit einer kohlenhydratreichen Mahlzeit einnimmt, die glykämische Reaktion dieser Mahlzeit verringern kann, also wie stark sich die Mahlzeit auf den Anstieg des Blutzuckerspiegels auswirkt.

Was momentan also an Studien zu Apfelessig vorhanden ist, ist nicht ausreichend, um Apfelessig einen „Superfood-Status“ zu verleihen. Tut mir leid für alle Hardcore Apfelessig-Fans.

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Wenn Du aber testen willst, ob Apfelessig bei Dir zu relevanten Ergebnissen führt, schlage ich vor, dass Du es einfach für 14 Tage ausprobierst.

Wer z.B. beim Abnehmen seine Hoffnungen auf Details wie Apfelessig setzt und an sich gesund ist (also keine sehr speziellen Anforderungen an seine Ernährung hat), der sollte in der Regel eher nicht mit den Details anfangen, sondern mit dem großen Ganzen.

 

Titelbild basiert auf Foto von wicherek auf Pixabay.com