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Is‘ mir Wurst

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Nein, das soll nicht „Iss mehr Wurscht“ heißen. Aber mein heutiger Beitrag hat in der Tat mit Wurst zu tun. Oder der Antiwurst. Sprich: meine (persönliche) Ansicht zum sich stark verbreitenden Veganismus.

Ich habe nichts gegen eine vegane Ernährung oder diejenigen, die sich vegan ernähren. Das schon mal vorab. Das ist jedem selber überlassen. Ich könnte nur selber schwer ein überzeugter Veganer sein. Dafür mag ich Fleisch zu sehr und betrachte es im Prinzip auch als natürlichen Teil der Ernährung.

Obwohl: Wenn es um das ethische Behandeln von Tieren geht, bin ich auf jeden Fall auf der Seite der Veganer. Wobei ich vermute, dass vegan sein nicht automatisch auch heißt, dass der ethische Aspekt die größte Rolle spielt; in der Regel dürften das vermutlich die Bedenken gegenüber der angeblichen Schädlichkeit von Fleisch sein, egal ob mit Antibiotikum vollgestopft oder nicht. Leider kann ich nicht von mir behaupten, dass mein Fleischkonsum auf der Entscheidung nach ethisch aufgezogenen und geschlachteten Tieren basiert. Da gibt es auf meiner Seite auf jeden Fall noch einiges zu tun.

Anlass für diesen Beitrag ist ein Bericht, den ich vor ein paar Tagen im TV gesehen habe. Da hieß es, dass ganz Großbritannien jetzt zum Veganismus überginge. Ganz Großbritannien? Nein, nicht ganz Großbritannien. Denn da gab es ein kleines Dorf… ach ne, das war etwas anderes, das hatte mit Gallien zu tun… :)

Spaß beiseite: Es schwappt also eine Veganismus-Welle über die Insel hinweg. Was ja OK ist. Ich finde es gut, dass Menschen neben dem Fleischkonsum auch noch andere Möglichkeiten in Erwägung ziehen, sich nachhaltig zu ernähren. Also z.B. durch Vegetarismus oder auch Veganismus.

Ich will mich hier nicht an der wissenschaftlichen Debatte beteiligen, also vor allem, was die Gesundheit anbelangt. Denn alles was ich hier sagen würde, wäre eher meine eigene Meinung als wissenschaftliche Fakten.

Wenn der stark aufkommende Veganismus dazu führt, dass ein großer Teil der Menschen sich bewusster ernähren, sich durch echte Lebensmittel dann mehr Nährstoffe zuführen und sich schließlich auch noch Gedanken machen, wo ihr Essen herkommt bzw. wie es hergestellt wurde, dann denke ich, können wir bei der Sache nur gewinnen.


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Leider haben wir Menschen irgendwie einen Hang zum Extremen. Zuerst ernähren wir uns extrem schlecht, und dann, in unserem Versuch, alles besser zu machen, schlagen wir wieder über die Stränge. Die Wahrheit liegt vermutlich, wie so oft, in der Mitte.

Insofern ist mein ganz persönlicher Ansatz der, dass ich Fleisch und tierische Produkte weiterhin esse und als essentiellen Teil meiner ganz persönlichen Ernährung ansehe. Auf der anderen Seite lege ich aber auch bewusst fleischlose Tage ein (mindestens Mittwoch und Freitag) und erfreue mich auch daran.

Wie gesagt: Ich muss daran arbeiten, noch besser darauf aufzupassen, unter welchen Bedingungen diese Tiere gelebt haben, von denen ich mich ernähren darf.

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