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Hast Du eine „inspirierende Unzufriedenheit“ für Dein Abnehmziel?

inspirierende Unzufriedenheit | Kohlenhydrate-Tabellen.com

Abnehmen ist, im Normalfall, auch Kopfsache. Eine „inspirierende Unzufriedenheit“ könnte Dir helfen, Dein Abnehmziel zu erreichen. Was das ist, und wie Du es erlangen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Seit etwa 2011 bin ich ein großer Fan von Napoleon Hill. Angefangen hat alles mit seinem Buch „Denke nach und werde reich“ (>> Partnerlink zu Amazon.de), im englischen Original „Think and Grow Rich“, (>> Partnerlink zu Amazon.de).

Auch wenn der Titel sehr auf den finanziellen Aspekt des Reichwerdens abzielt und das sicher der Hauptschwerpunkt ist (da es in der großen Wirtschaftskrise der 1930er Jahre herausgegeben wurde) empfehle ich es jedem, der sich fragt, wie man eigentlich Ziele erreichen kann. Es ist mit ein Grund, warum mein Ratgeber Kopf schlägt Bauch ein Kapitel mit dem Titel „Kopfsache“ beinhaltet. Denn für mich beginnt das Erreichen eines Ziels in allererster Linie im Kopf.

Selbstverständlich habe ich also auch den kostenlosen, wöchentlichen Newsletter der Napoleon Hill Foundation abonniert, der mich nun schon seit etwa acht Jahren begleitet. Und in einem der letzten Newsletter war da die Rede von einer „inspirational dissatisfaction“, also einer inspirierenden Unzufriedenheit. Den Ausdruck finde ich toll, denn er beinhaltet ein großes Korn an Wahrheit bzw. einen Aspekt, der auch beim Abnehmen eine wichtige Rolle spielen kann.

Wie ich in meinem letzten Blogpost geschrieben habe (Diäten sind tot. Lang leben Diäten…?) gilt für viele Menschen das Motto „Nach der Diät ist vor der Diät“. Wie ich dort schon geschrieben habe, sind Diäten zwar etwas, das man vermeiden sollte. Aber es lässt sich daraus auch eine positive Charaktereigenschaft herausfiltern. Nämlich die, dass jemand nicht aufgibt und weiter daran arbeitet, sein Abnehmziel zu erreichen – und dann auch sein Wunschgewicht dauerhaft zu halten.

Ich meine, dass diese Menschen eine „inspirierende Unzufriedenheit“ in sich tragen. Was wiederum gut sein kann. Vor allem, wenn man diese Unzufriedenheit in Kontrast stellt zur negativen Art der Unzufriedenheit. Man könnte diese dann „destruktive Unzufriedenheit“ nennen.

Diese Art der Unzufriedenheit ist die, die leider viele in uns tragen. Also diese ständige Unzufriedenheit mit allem und jedem. Woher diese rührt kann man vermutlich nicht pauschal sagen, da jeder seine eigenen Erfahrungen macht, die dann dazu führen, dass diese Unzufriedenheit auftritt und sich wie ein Krebsgeschwür in uns einnistet – und sich in uns verbreitet.

Die Konsequenzen sind nicht nur mentaler Natur, also dass jemand praktisch immer schlecht gelaunt und allem gegenüber negativ eingestellt ist. Es hat auch Konsequenzen auf den Abnehmerfolg. Wenn man ohnehin sicher ist, dass es auch dieses Mal nicht klappt… ja, dann wird es vermutlich auch so sein.

Wie Henry Ford sagte: „Egal, ob Du meinst, Du schaffst es, oder Du schaffst es nicht: Du hast Recht“.

Im schlechtesten Fall führen die Konsequenzen dieser destruktiven Unzufriedenheit auch zu gesundheitlichen Problemen. Zweifelt heute noch jemand daran, dass der Zustand unserer Psyche einen großen Einfluss auf unser geistiges und körperliches Wohlbefinden hat? Ich meine nicht.

Was können wir also tun, um diesen Zustand unserer Psyche zu verbessern?

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Nun, das ist sicherlich eine sehr gute Frage. Ich bin kein Psychologe oder Psychoanalytiker. Aber eines scheint mir mit meinen nun knapp 42 Jahren klar geworden zu sein:

Dankbare Menschen sind weniger unzufrieden – zumindest im Hinblick auf die destruktive Unzufriedenheit. Es heißt nicht, dass diese Menschen nicht auch unzufrieden sind. Aber es handelt sich dann eben eher um eine inspirierende Unzufriedenheit.

Wie komme ich zu dieser inspirierenden Unzufriedenheit?

Ich meine, dass es im Endeffekt eine Mischung aus den folgenden Aspekten ist:

  • Dankbar sein für die kleinen und großen Freuden in unserem Leben. Wenn wir die Augen aufmachen und dankbar sein wollen, finden wir genügend Aspekte, für die wir dankbar sein können – und das täglich.
  • Demütig sein, also das Wissen, dass man das, was man hat, jederzeit verlieren kann, und dass es genügend andere Menschen gibt, die sich freuen würden, in unserer Haut zu stecken.
  • Dies jeden Tag auf’s Neue praktizieren, bis es einem in Fleisch und Blut übergeht.

Wer diese inspirierende Unzufriedenheit in sich trägt, wird „immer dankbar, und gleichzeitig nie zufrieden“ sein. Soll heißen: Ich freue mich über das, was ich habe und bin dankbar dafür; und gleichzeitig frage ich mich, wie ich es optimieren kann – ohne verbohrt zu sein.

Was kannst Du tun, um noch heute den Grundstein für eine inspirierende Unzufriedenheit zu legen? 

Titelbild: Mark Daynes auf unsplash.com