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das Problem mit den billigen Discountern | Kohlenhydrate-Tabellen.com

Billig, billiger, am billigsten,… nur das scheint zu zählen bei Deutschlands großen Discount-Supermärkten. Wie soll sich da jemals die Qualität durchsetzen??

Was war zuerst da: Der nach billig schreiende Verbraucher, oder der „billig” schreiende Discounter? Das ist vermutlich wie die klassische Frage, ob zuerst das Huhn da war, oder das Ei.

Es regt mich nicht nur ungemein auf, wenn ich den aktuellen und in der Öffentlichkeit ausgetragenen Kampf der Discounter wie Aldi, Edeka, Lidl, Penny & Co verfolge. Nein, es tut mir auch im Herzen weh…

Warum? Weil ich mir einfach nicht vorstellen kann, wie sich hier jemals die Qualität durchsetzen kann, anstatt der billigste Preis.

Wenn der Fokus wenigstens auf „günstig” oder „preiswert” läge, dann bestünde Hoffnung, dass mehr als nur der Preis zählt. Aber bei „am billigsten” ist die Sachlage ziemlich klar.

Der Kampf danach, „am billigsten” zu sein hat leider zur Folge, dass es eine Spirale Richtung Boden ist. Damit trotzdem noch mittel- und langfristig Gewinn gemacht werden kann (und dafür sind diese Firmen ja da, um Gewinn zu machen, nicht, um Wohlfahrt zu betreiben), gibt es nur eine Lösung: an der Qualitätsschraube drehen.

Das hat am Ende nicht nur potentielle Folgen für unsere Gesundheit, sondern natürlich auch dafür, unter welchen Bedingungen die Lebewesen leben, die für unseren Fleischkonsum gezüchtet werden.


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Wie soll hier also jemals Besserung eintreten?!? Ich hatte Hoffnung, als ich vor ein paar Jahren einen Beitrag schrieb, der sich mit einem Umdenken in der Fastfood-Branche beschäftigte. Aber irgendwie habe ich jetzt gerade wieder die Hoffnung fast verloren.

Eine Verbesserung ist wirklich nur über den verantwortungsbewussten Verbraucher möglich. Also Verbraucher, die gewillt sind, notfalls an anderer Stelle zu sparen, als am so wichtigen Aspekt der Lebensmittel.

Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber ich fühle mich von diesen Discountern und ihren Praktiken verarscht im Stich gelassen. Mich können sie so nicht als dauerhaften Kunden gewinnen. Und ich habe die Hoffnung, dass ich bei weitem nicht der Einzige bin, der so denkt, sondern nur einer innerhalb einer hoffentlich schnell wachsenden Zahl an Menschen, die nicht auf dieses Marketing hereinfallen bzw. sich davon einlullen lassen.

Wieder ein Grund mehr, sich mit Alternativen wie der Solidarischen Landwirtschaft zu beschäftigen.

Ich warte auf den Discounter, der schreibt „Günstig sind wir. Billig sind die Anderen.” (Soviel Zeit muss sein: Dieser Slogan ist nicht von mir, sondern geht auf einen alten Kindheitsfreund zurück, der diesen Spruch schon vor knapp 20 Jahren angebracht hat. Hallo Flo! :) ) Soweit kann es aber erst kommen, wenn in der Gesellschaft die Ansicht vorherrscht, dass „billig” bzw. „am billigsten” nichts positives ist, sondern etwas negatives und das es daher so oft wie möglich zu vermeiden gilt. Erst dann besteht Hoffnung, dass bei unseren Lebensmitteln im Herstellungsprozess wieder der Fokus auf Qualität gelegt wird, statt „billig”.

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