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Health Style: kenne Dich selbst, ändere Dein Leben (Teil 4/5)

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Health Style: mehr als nur Essen, Fitness & Co.

Der Begriff „Health Style“ hat im Deutsch sprachigen Raum noch nicht wirklich Einzug gehalten. Dies ist Teil 4 einer 5-teiligen Artikelserie, wie man seine Lebensqualität verbessern kann. 

Teil 1-3 verpasst? Hier geht es zu Health Style, Teil 1 >>>

Entwickeln realistischer und umsetzbarer Lösungen

In diesem Teil der Health Style-Artikelserie wollen wir nun betrachten, wie eine realistische und auch umsetzbare Lösungsmöglichkeit für ein erkanntes Problem entwickelt werden kann, die nicht belastet und so langfristig zum positiven „habit building“ (Schaffen von Gewohnheiten) beiträgt. Obwohl hier natürlich jeder selbst seine Prioritäten hat, soll ein allgemeines Beispiel helfen, mit dem sich vermutlich jeder identifizieren kann: die Finanzen.

Viele von uns hätten vermutlich gerne mehr Geld oder zumindest ein finanzielles Polster, um für Notfälle gewappnet zu sein. Die Gewissheit, dass bei der nächsten Autopanne oder defekten Waschmaschine kein Geld zur Reparatur vorhanden ist, kann belasten und die Lebensqualität beeinträchtigen. Die empfohlene wirtschaftliche Rücklage von zwei bis drei Monatsgehältern ist jedoch nur schwer anzulegen. Somit ist es für viele Menschen ein unrealistisches Ziel, wenn sie monatliche Belastungen bewältigen müssen oder ein geringes Einkommen haben. Wie ist es nun möglich, dieses Ziel trotzdem ganz spielend leicht mit der richtigen Herangehensweise an den neuen Health Style zu erreichen?

Schritte zur Zielerreichung

Die Anpassung muss aus mehreren Schritten bestehen, die anhand einfacher Fragen abgehandelt werden können:

1. Warum ist das Ziel wichtig? Was soll erreicht werden?

Diese Frage ist besonders wichtig, da hier die Motivation abgefragt wird, die später dazu dienen soll, das Ziel zu erreichen. Soll Geld für einen wichtigen Anlass gespart werden, dann ist die Motivation groß, da sie mit etwas für die einzelne Person Bedeutsamem verknüpft wird. Ob es sich hierbei um die Hochzeitsreise oder Flitterwochen, ein Geburtstagsgeschenk oder eine Anschaffung für Wohnung, Haus oder Garten handelt, ist nebensächlich. Wichtig ist nur, dass es etwas ist, was der Person besonders wichtig ist. Wer sich nun sagt: „Ich spare, damit wir Weihnachten ein paar Tage in den Urlaub fliegen können“, der hat eine deutlich stärkere Motivation als die Person, die über die Sinnhaftigkeit finanzieller Rücklagen gelesen hat und diese ohne besonderen Anlass bilden möchte.

2. Was genau ist das Ziel?

Hier beginnen wir, das Ziel zu konkretisieren und uns zu fragen, was genau erreicht werden soll. In jedem Problembereich lässt sich so ein Rahmen festlegen, der eine Zielerreichung überhaupt erst möglich macht. Das Ziel „Geld zu sparen“ ist genauso unerreichbar wie „Abzunehmen“, wenn nicht ein bestimmter Wert vorab festgelegt wird, der erreicht werden soll. Dies ist einerseits wichtig, weil so Ziele überprüfbar werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist jedoch die Tatsache, dass ohne eine Erfolgskontrolle auch der hiermit verknüpfte Erfolg nicht eintreten kann – ein Glücksgefühl, das bei der Umstellung auf neue Gewohnheiten besonders wichtig ist. So könnte hier das Ziel definiert werden, einen ganz bestimmten Betrag zu sparen.

3. Wie wird mein Ziel realistisch?

Die Umsetzung ist nun die eigentlich schwierige Aufgabe, nachdem die Rahmenbedingungen abgesteckt wurden. Sie muss realistisch sein und gleichzeitig das Ziel nicht aus den Augen verlieren. Soll für einen bestimmten Anlass Geld gespart werden, so kann nun die benötigte Summe ermittelt werden (hier keine Ausgaben vergessen!) und hierbei die Zeitspanne betrachtet werden, in der die Summe gespart werden soll. Sollen beispielsweise innerhalb eines Jahres 600 Euro für einen Urlaub gespart werden, müssten jeden Monat 50 Euro zurückgelegt werden. Dies ist ein realistisches Ziel, das durch die konsequente Einhaltung über mehrere Monate letztendlich verwirklicht werden kann. Steht dieser Betrag fest, kann ein individueller Plan entwickelt werden, dieses Geld zu sparen.

Hierzu gibt es stets zwei Möglichkeiten:

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a) Einnahmen erhöhen

b) Ausgaben reduzieren

Kaum jemand kann in seinem Job leicht eine Gehaltserhöhung heraushandeln. Vielleicht ist es jedoch möglich, zusätzliche Schichten zu übernehmen oder sich Überstunden auszahlen zu lassen. Je nach persönlichen Lebensumständen kann auch ein Minijob oder das Entrümpeln des Dachbodens helfen; was nicht mehr gebraucht wird, wird auf dem Flohmarkt verkauft. Gleichzeitig müssen Ausgaben reduziert werden. Das heißt jedoch nicht, dass auf alle Dinge verzichtet werden sollte, da hiermit große Entbehrungen verbunden sind, die meist zum Abbruch des Vorhabens führen. Hier könnte ein Schritt sein, die teure Maniküre durch einen hochwertigen aber günstigeren Nagellack zu ersetzen. Teure Markenprodukte werden nicht von der Einkaufsliste gestrichen, können aber durch andere Produkte ausgetauscht werden, die genauso gut schmecken und vermutlich auch aus der gleichen Fabrik kommen, jedoch die Hälfte kosten. Auch der Kabelanschluss ist ein Luxus, auf den viele Menschen nicht verzichten möchten; vielleicht reicht ja aber das normale Paket ohne zusätzliche HD-Option? Hier sind der Kreativität keine Grenze gesetzt, sodass jeder selbst entscheiden kann, wo er Veränderungs- und Einsparpotenzial sieht.

4. Ziele erreichen mit Erfolgskontrolle und Erfolgsgefühl?

Um ein Ziel zu erreichen, ist Beharrlichkeit notwendig. Einerseits kann eine monatliche Kontrolle darüber Aufschluss geben, ob der Sparbetrag erreicht wurde, andererseits kann der Blick auf das langfristige Ziel die Motivation erhalten, nicht aufzugeben. Wer seinen Lebensstil langsam anpasst und bemerkt, dass er seine Ziele auch ohne große Einbußen seiner Lebensqualität erreicht, wird diese Gewohnheiten langsam in sein Verhaltensmuster übernehmen und stellt plötzlich fest, dass das Bilden einer finanziellen Reserve ganz einfach geworden ist.

Durch permanente Erfolgserlebnisse wird so zunächst die anvisierte Jahressumme gespart. Nach einem Jahr müssen positive Verhaltensweisen jedoch nicht wieder abgelegt werden. Sie können auch genutzt werden, um die langfristig ersehnten Rücklagen zu bilden. Hier gewinnt jeder Mensch die Selbstsicherheit, seine Finanzen im Griff zu haben und reduziert somit eine emotionale Belastung des Alltags, was zu einem besseren Health Stlye beiträgt.

Hier geht es zum 5. und letzten Teil der Health Style Artikelserie >>>

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Foto von StoryTravelers