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Health Style: kenne Dich selbst, ändere Dein Leben (Teil 2/5)

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Health Style: mehr als nur Essen, Fitness & Co.

Der Begriff „Health Style“ hat im Deutsch sprachigen Raum noch nicht wirklich Einzug gehalten. Dies ist Teil 2 einer 5-teiligen Artikelserie, wie man seine Lebensqualität verbessern kann.

Teil 1 verpasst? Hier nachlesen: Health Style, Teil 1

Health Style: Was tun?

Nicht immer scheinen uns gerade die Probleme besonders wichtig, die tatsächlich bei einer Veränderung große Verbesserung herbeiführen würden. Gleichzeitig ist der Mensch ein Gewohnheitstier, das sich hartnäckig vor Anpassungen schützt, die ihm nicht sinnvoll erscheinen. Dies sind leider jedoch meistens die Veränderungen, die uns am meisten helfen würden. Sie sind mit großem Aufwand verbunden, da hier meist eine einschneidende Veränderung im Leben geschehen würde. Was also tun, wenn wir den aktiven Health Style angehen wollen?

Es ist Zeit, das eigene Leben ein bisschen unter die Lupe zu nehmen und Veränderungen hinsichtlich ihrer Sinnhaftigkeit und auch Durchführbarkeit zu betrachten. Dies ist wichtig, denn nicht immer ist gerade der zweite Punkt so offensichtlich. Während wohl niemand auf die Idee kommen würde, einer schwangeren Frau eine Diät aufgrund einer leichten Gewichtszunahme zu raten, fällt diese Unterscheidung in anderen Momenten schwerer: Der Vorsatz mit dem Rauchen aufzuhören ist sicher gut. Steht jedoch ein bedeutsames Geschäftstreffen an oder eine wichtige Hausarbeit muss abgegeben werden, so ist der Zeitpunkt denkbar schlecht, da die Veränderung zusätzlichen Stress verursachen würde.

Der Kern beim Health Style

Hier sind wir beim Kern beim Health Style angelangt:

Die Philosophie ist die, dass Probleme nur dann langfristig angegangen werden können, wenn eine praktikable und somit dauerhafte Lösung gefunden wird. So wie beim Abnehmen eine langfristige Ernährungsumstellung anstelle einer kurzlebigen Diät empfohlen wird, muss auch in allen anderen Bereichen des Lebens eine dauerhafte Methode her, die Spaß macht und durch permanente Integration in den Alltag zur Selbstverständlichkeit wird. „Habit building“ nennt sich so etwas im anglo-amerikanischen Raum und macht sich letztendlich das zunutze, was unser eigener Schweinehund sonst vehement abwehrt: Gewohnheiten zu verändern. Hat sich ein positives Verhalten erst einmal zu einer Gewohnheit („habit“) entwickelt, wird sie uns so schnell auch nicht mehr verlassen.

Um nun beim eigenen Leben ein paar Ansatzpunkte zu finden, hilft eine Liste und ein wenig Selbstbetrachtung, die sich an den drei Kategorien orientiert, die im ersten Teil dieser Serie geschildert wurden. Gibt es bestimmte Anlässe, Verhaltensweisen oder Dinge, die die Stimmung drücken, unglücklich machen oder im schlimmsten Fall sogar als besonders ungesund empfunden werden? Hier ist jedoch nicht die objektive gesellschaftliche Bewertung wichtig, sondern die persönliche Einschätzung.


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An dieser Stelle ist Ehrlichkeit gefragt, denn während der eine Mensch sich vielleicht einen größeren Freundeskreis oder eine bessere Kommunikation mit seinem Partner wünschen würde, träumt die nächste Person vom Idealgewicht oder mehr Gehalt. Die Frage „Ist es mir wichtig oder ist mir wichtig, was die Anderen denken?“ kann hier bei der Suche nach wirklich wichtigen Dingen helfen. Wird eine Frage damit beantwortet, dass die Meinung anderer Personen ausschlaggebend ist, ist ein Ziel meist zum Scheitern verdammt. Nur weil andere Menschen die eigene Figur kritisieren, hat noch niemand abgenommen. Erst wenn der eigene Wille vorhanden ist, toll auszusehen, lässt sich dieses Ziel auch willensstark umsetzen.

Selbstanalsyse: der Blick ‚in den Spiegel’

Zwar gibt es kein Universalrezept in dieser Phase der Selbstanalyse, denn schließlich muss jeder sein Leben selbst ehrlich betrachten und dabei seine eigenen Maßstäbe anlegen. Es ist jedoch möglich, sich an verschiedenen Kategorien zu orientieren. Einige hiervon sind

  • Gewicht und Fitness allgemein
  • Gesundheit und Süchte (Alkohol, Zigaretten, sonstige Suchtmittel)
  • Persönliche Partnerschaft, Partnerwunsch, Kinderwunsch oder allgemein die Familie
  • Finanzen, Geld, Gehalt oder Schulden
  • Situation am Arbeitsplatz, Zufriedenheit mit dem Beruf
  • persönliche Träume und Ziele

In jeder Kategorie lassen sich mit Sicherheit bei jeder Person ein paar Aspekte finden, die besonders toll oder möglicherweise verbesserungswürdig sind und die, welche einer dringenden Veränderung bedürfen. Dies ist immer dann der Fall, wenn es einer Person selbst wichtig ist und diese glücklich machen würde. Es muss jedoch auch die Chance bestehen, dass hierauf Einfluss genommen werden kann: Abnehmen, einen größeren Freundeskreis finden oder mehr Zeit mit dem Partner verbringen gehören mit Sicherheit dazu. Auch mehr Geld zu verdienen (oder zu sparen) und persönliche Wünsche zu erfüllen ist nie unmöglich. Kommt es aber zu komplexeren Problemen, wie einem unerfüllten Kinderwunsch oder physischen Abhängigkeiten von Suchtmitteln, kann die Veränderung möglicherweise nicht mit eigener Kraft herbeigeführt werden.

Health Style beschäftigt sich vor allen Dingen mit solchen Aspekten, die wir selbst steuern können. Im 3. Teil dieser Artikelserie wird deshalb anhand typischer Probleme erklärt, wie diese analysiert und entsprechende Veränderungsmöglichkeiten entwickelt werden können. Seid Ihr auch dabei?

Hier geht es zum 3. Teil der Health Style Artikelserie >>>

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Foto von StoryTravelers

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