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Freeletics: trainiere wie ein Athlet um wie ein Athlet auszusehen

was ist freeletics training

Freeletics: hart, aber herzlich?

Training und Ernährung: zwei Komponenten, die auch bei Freeletics, einem neuen Fitnesstrend Hand in Hand einhergehen. Professionell auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene Trainings- und Ernährungspläne sollen dabei helfen, maximale Fortschritte zu erzielen. So können durch personalisierte Trainingsanweisungen in 15 anspruchsvollen Wochen höchst effektive und sichtbare Ergebnisse erzielt werden.

Bitte beachten!

Freeletics hat am 26.08.2014 ein großes Update seiner Trainingsinhalte und der App gefahren. Die Inhalte unten sind also nur noch bedingt relevant. Für eine detaillierte Übersicht, was der neue Freeletics Coach bietet, wird der Besuch dieser Freeletics Info Seite, bzw. dieses Artikels empfohlen: Freeletics Update – neue Übungen und Workouts

Was ist Freeletics?

Die Bezeichnung Freeletics setzt sich wohl zusammen aus Free und Athletics. Bei Freeletics kann man also ein ‚Freier Athlet’ werden, da man nicht alleine ist, sondern mit mittlerweile über 500.000 Gleichgesinnten in einem Boot sitzt. ‚Free’ auch in doppelter Hinsicht, denn die Basisversion des Programms ist tatsächlich komplett kostenfrei und enthält zumindest ein paar Basis-Workouts. Nur wer sein ganz persönliches und auf sich zugeschnittenes Freeletics Programm mit Ernährungsguide und dynamischen Trainingsplan haben möchte, muss dafür einen Obulus bezahlen (siehe dazu mehr weiter unten).

Im Speziellen handelt es sich bei Freeletics um ein Fitnessprogramm, das einzig und allein mit dem eigenen Körpergewicht absolviert wird. Nur selten werden dafür Gegenstände benötigt (wie z.B. etwas woran man Klimmzüge machen kann). Fest vorgegebene „high-intensity workouts“, also sehr intensive Übungsabläufe, stehen bei diesem Programm im Fokus. In der Praxis sollte jedes Workout in der schnellstmöglichen Zeit absolviert werden, was bedeutet, dass eine entsprechende Trainingseinheit 5 bis ca. 45 Minuten beträgt. Mit Hilfe der entsprechenden Workoutzeiten lassen sich unter anderem die eigene Leistung sowie damit verbundene Fortschritte erkennen. Interessant ist auch, dass Freeletics einen Gamification Aspekt mit einbaut: mit Punkten und Levels wird man angstachelt, sich nach oben zu arbeiten und unter den besten Freien Athleten in der Freeletics Community zu sein, welche Stand März 2014 wohl über 500.000 Teilnehmer zählt.

Die Übungen lassen sich quasi überall absolvieren, egal ob im Fitnessstudio, Gärten, Turnhallen und selbst zu Hause, sodass sich z.B. die Frage: „Freeletics oder Fitnessstudio“ erledigt hätte. Lediglich bei einigen speziellen Übungen wird Ausrüstung z.B. in Form einer Klimmzugstange oder ausreichend Platz benötigt, um einen 40 Meter Sprint ermöglichen zu können. Doch die meisten Trainingseinheiten lassen sich durchaus zu Hause absolvieren.

Ziel des Programms ist es u.a., durch eine hohe Intensität der Übungen Muskeln und Körper an die Grenze des Machbaren (nicht dessen was man meint auszuhalten!) zu bringen und innerhalb von 15 Wochen einen ansehnlichen Körper zu formen. Die verschiedenen Workouts im Freeletics Trainingsplan sorgen dafür, dass es sich um ein Ganzkörper Workout handelt.

Der Freeletics high intensity Trainingsplan

Bei Freeletics wird mit zwei unterschiedlichen Trainingstypen gearbeitet, den sogenannten Workouts sowie Max.

Workouts

Bei diesem Trainingstyp handelt es sich um vorgegebene Trainingseinheiten, die in einer gewissen Anzahl und Reihenfolge absolviert werden müssen. Das bedeutet, dass eine entsprechende Trainingseinheit innerhalb einer vorgegebenen Zeit absolviert werden muss, und zwar so schnell wie möglich. Das eigentliche Hauptziel besteht darin, die bisherige persönliche Bestzeit (PB) zu unterbieten.

MAX

Hierbei sollen Trainingseinheiten innerhalb einer vorgegebenen Zeit so oft wie möglich wiederholt werden. Ausschlaggebend ist also die Anzahl der Wiederholungen die man erreicht.

Die Workout Einheiten sind alle nach griechischen Göttern benannt, sodass man es z.B. nicht nur mit Aphrodite und Zeus sondern auch mit Hades zu tun bekommt.

Der Interessierte Freeletics Athlet kann sich nun entscheiden, ob er die Workouts alleine und auf eigene Faust machen will (z.B. unter Zuhilfenahme der Meinungen aus dem Forum etc), oder ob er sich den Freeletics Coach leisten will: hierfür muss man seine Ziele sowie Körpergröße und Gewicht angeben. Der Coach kostet 39,90 Euro. Es handelt sich dabei um eine Einmalzahlung, also kein Abo. Der Coach ist ein dynamischer Trainingsplan für einen Zeitraum von 15 Wochen. Man erhält also keinen vorgefertigten 08-15 Plan, sondern jede Woche basierend auf seinen bisherigen Trainingsergebnissen neue Trainingsempfehlungen. Dabei ist es möglich, aus drei verschiedenen Zielen auszuwählen: Cardio, Muskeln, Cardio & Muskeln (wobei Cardio laut Aussage des Betreibers eher von den Frauen gewählt wird, weil es auf Fettverbrennung aus ist, ohne großartig Muskelmasse aufzubauen). Ausserdem gibt es eine 14 Tage Geld zurück Garantie, ohne Angaben von Gründen.

Aphrodite: vielleicht sollte sie eher Hades heissen…

Die erste Göttin, mit der man bei Freeletics bekanntschaft macht ist Aphrodite, an sich die Göttin der Liebe, des Eros, der Verführung etc. Der Name ist nicht unbedingt Programm, vor allem für die bisher weniger athletischen Menschen unter uns. Wer insgesamt 150 Burpees, 150 Squats und 150 Situps macht, der wird wohl schon weit vor dem Ende des Workouts eher an Hades denken als an Aphrodite und beim Duschen nach dem Aphrodite Workout kann es durchaus vorkommen, dass einem selbst das Handtuch beim Abtrocknen verhältnismäßig schwer vorkommt :)

Spätestens beim 1. Workout (Aphrodite) wird einem klar: die Leute aus den Erfolgsgeschichten (siehe weitere unten) lügen nicht wenn sie sagen, dass das Handtuch zu werfen in den ersten Tagen und Wochen als eine sehr nahe liegende und verführerische Option erscheint.

Hier ein kleiner Einblick in das Freeletics Aphrodite Workout (und gleichzeitig auch der Beweis, dass man die Workouts letztlich überall machen kann, notfalls auch auf dem Hausdach, was natürlich aus Sicherheitsgründen nicht empfohlen wird):

Freeletics: das Programm für Olympioniken?

Dass das Trainingsprogramm nicht nur für Otto-Normal-Fitnessmensch taugt, sondern auch für Olympioniken (hier Ski-Rennläufer Felix Neureuther), konnte man in der März/2014 Ausgabe von GQ Deutschland sehen:

felix neureuther freeletics gq deutschland(Foto: Screenshot von der Freeletics Facebook Seite)

Ernährung auch hier sehr wichtig

Egal wie effektiv und wirkungsvoll dieses Trainingsprogramm auch sein mag, ohne eine entsprechende Ernährung wird sich kein maximaler Erfolg erzielen lassen. Dies ist gerade für die von Relevanz, die durch Freeletics nicht nur ihren Fitnessgrad steigern wollen, sondern auch Körperfett abbauen und eine ‚Strandfigur’ erreichen wollen. Aus diesem Grund soll ein speziell erstelltes Freeletics Ernährungskonzept wertvolle Unterstützung leisten, um letztendlich sichtbare Erfolge verzeichnen zu können: der Freeletics Ernährungsguide. Wer sich schon ein wenig mit dem Thema Muskelaufbau beschäftigt hat wird wissen, dass gerade auch eiweißhaltige Lebensmittel eine wichtige Rolle spielen.

Auf der Webseite des Anbieters erhalten Interessenten für 29,90 Euro einen kompletten Freeletics Ernährungsguide, der zudem auf die persönlichen Bedürfnisse bzw. Ziele zugeschnitten ist.  Es handelt sich dabei um eine Einmalzahlung, also kein Abo. Auch hier gibt es eine 14 Tage Geld zurück Garantie, ohne Angaben von Gründen.

Dass sich die Rezepte durchaus sehen lassen können, sieht man hier:

Freeletics Foodporn Rezepte

Mancher nennt es liebevoll „Foodporn“

Mit 15 Wochen Training zum Traumkörper?

Wer nun wissen will, welche Erfolge man mit Freeletics erreichen kann bzw. was andere schon damit erreichen konnten, der muss nicht all zu lange suchen. Da das Programm von Fitnessfreaks aus München und in Zusammenarbeit mit Kölner Sportstudenten entwickelt wurde, gibt es die Programminhalte auf Deutsch, sowie auch deutsche Erfolgsgeschichten. Zwei davon kann man hier gleich sehen:

Freeletics für Männer

Freeletics für Frauen

Das Video von Levent oben wurde, Stand März 2014, von fast 4 Millionen Leuten gesehen und hat über 15.000 Likes erhalten! Ein Zeichen dafür, dass Freeletics und seine Erfolgsgeschichten gut ankommen.

Um Missverständnisse zu vermeiden: Prinzipiell gibt es keine Unterschiede bei den Trainingsplänen für Frauen und Männer.

Allein oder in der Gruppe trainieren

Es kann durchaus Sinn machen, Freeletics zusammen mit Freunden oder in einer Freeletics-Gruppe zu machen. Dadurch kann man den ‚Druck’ erhöhen, dran zu bleiben.

Der Vorteil des Trainings in Gruppen ist sicherlich auch, dass man in der Gruppe ein Auge auf seine Mitstreiter werfen kann, dass die Technik sauber ist und um somit Verletzungen durch unsaubere Technik vorzubeugen.

Freeletics Gruppentraining

Geteiltes Leid, ist… immer noch großes Leid :)

Die Freeletics App

Wer für sein Freeletics Training lieber im Freien trainiert, der will natürlich nicht ständig Material ausdrucken und mit sich herum tragen müssen, oder gar seinen Laptop mit sich dabei haben. Daher gibt es sowohl für Android Smartphones eine App, als auch für das iPhone. Beide Apps kosten 4,99 € (Stand März 2014). Es gibt auch eine kostenfreie Basisversion für das iPhone. Um wirklich ortsunabhängig trainieren zu können, ist die kostenpflichtige Vollversion der App notwendig, um die Trainingsinhalte jederzeit vom Handy aus abrufen zu können.

Freeletics App iphone android

immer dabei: die Freeletics App

Fazit: die Freeletics Body Transformation ist möglich

Dieses auf den ersten (und auch zweiten und dritten) Blick ziemlich hart erscheinende Trainingsprogramm kann wohl durchaus zum erwünschten Erfolg führen, wie die Erfolgsgeschichten oben belegen. Dazu gehört sicherlich auch, dass man mit der entsprechenden Portion Willenskraft, Durchhaltevermögen und Leidenschaft ans Werk geht. Hier zählt sicherlich das Motiv, das ein jeder hat und wie groß das brennende Verlangen ist, sein Ziel zu erreichen.

Wer also nach einem Programm sucht, das alleine durch das Trinken von Shakes oder Einwerfen von Wunderpillen funktioniert, der ist bei Freeletics definitiv an der falschen Stelle. Wer allerdings bereit ist, seine Grenzen zu testen, fit zu werden und am Ende mit Stolz sagen will: „Ich habe mich durchgebissen und es mir 100% selbst erarbeitet“, der könnte an Freeletics durchaus seine wahre Freude haben. Auch für die Freunde von HIT (high intensity training) und/oder CrossFit dürfte das Programm also eine Überlegung wert sein.

Wichtig:

Voraussetzung ist natürlich immer auch, dass man vorab die notwendigen Routinechecks beim Arzt gemacht hat. Nur so kann man sich einigermaßen sicher sein, dass die herausfordernden Übungen aus dem Freeletics Trainingsplan nicht zur Gesundheitsgefährdung werden.

Letztlich muss man sich natürlich die Frage stellen, was man bereit ist zu investieren. Die Optionen sind die Folgenden:

  • ständige und persönliche Anleitung eines Trainers (definitiv die kostenspieligere Version, die für die Meisten von uns nicht zur Debatte stehen dürfte),
  • ein scheinbar maßgeschneidertes Trainings- und Ernährungsprogramm zu einem erschwinglichen Gesamtpreis von einmalig 69,80 € (15 Wochen Trainingsplan: 39,90 €, 15 Wochen Ernährungsguide: 29,90 €, separat bestellbar), oder
  • die komplett kostenlose Version mit eingeschränktem Zugriff auf die Workouts und ohne tiefer gehende Anleitungen.

Für diejenigen, die sich bisher eher schlecht ernährt haben, ist Bereitschaft zur eventuellen Ernährungsumstellung zu empfehlen, generell als auch in Zusammenhang mit dem Programm. Alternativ zum Freeletics Ernährungplan könnte man sich überlegen, in ein ebenfalls schon gut angenommenes und erfolgreiches Programm wie I Make You Sexy (früher: 10WBC) zu investieren: hier könnte man dann statt den 10WBC Workouts die Freeletics Workouts absolvieren, um den Abnehm- und Strandfigur Effekt im Vergleich zu den 10WBC Workouts zu erhöhen.

Eines ist sicher:

Da das Ziel bei bei Freeletics immer ist, an seine Grenzen zu gehen (Workout: so schnell wie möglich; MAX: so viele Wiederholungen wie möglich), wird es immer mit einem gewissen Leiden verbunden sein – bei dem Einen mehr, bei dem Anderen weniger… diese Programm ist definitiv nichts für Weicheier. Also ist es etwas für Dich, oder? ;)

Falls Du bereit bist, Dich für die kostenlose Basisversion anzumelden oder Dir weitere Informationen holen willst, dann findest Du diese auf der Freeletics Webseite (Klicken des Banners öffnet ein neues Fenster und leitet zur Freeletics Webseite weiter, und falls die Seite in Englisch erscheint, einfach oben rechts auf Deutsch ändern).

30% auf den Freeletics Trainingsplan!
(Stand: 1.7.2015, jetzt leider nicht mehr gültig!)

Um den Gutschein einzulösen müsst Ihr auf den Banner unten klicken. Dann im Coupon Feld (wichtig, das Gutscheinfeld kommt erst nach der kostenlosen Registrierung!!) könnt Ihr dann den folgenden Code eingeben (den Code am Besten kopieren und dann ins Couponfeld rein kopieren):

GetFitFor2014

P.S.: Das Freeletics Team gibt ab und an auch ein Sonderangebot raus. Derzeit (Stand 1.7.2014) scheint es den Coach und den Ernährungsguide zum Preis von 39,90 € zu geben, das heißt: der Ernährungsguide ist kostenlos. Dieses Angebot kann aber jederzeit von Freeletics wieder eingestellt werden. Daher bei der Bestellung einfach schauen, ob man zu dem 30% Freeletics Gutschein evtl. auch noch den Ernährungsguide dazu bekommt. Das ist natürlich ein super Angebot, denn dann kommt das ganze Paket gerade mal auf 27.93 € statt knapp 60,- €!!

Wer schon Erfahrungen gemacht hat mit Freeletics, bitte gerne einen Kommentar unten im Kommentarfeld hinterlassen.


Bilderrechte
Fotos: Freeletics GmbH