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Fleischkonsum wie anno dazumal

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Die Debatte um Fleischkonsum wird immer größer, wie auch die Zahl derer, die konsequent auf vegetarische oder gar vegane Kost umsteigen. Diese Frage stellte sich anno dazumal gar nicht.

Vermutlich haben die Meisten unter uns etwas Ähnliches von ihren Großeltern gehört, wie ich von meiner Oma: damals, also in den Zeiten rund um den 2. Weltkrieg, gab es nur ein Mal in der Woche Fleisch, wenn überhaupt, und das war dann der Sonntag.

Fleisch war etwas Besonderes. Nicht nur, weil es wohl rar und daher teuer war, sondern es war auch etwas, auf das man sich freute.

Im übertragenen Sinne ist das irgendwie wie der sogenannte „Cheat Day“, den man bei manchem Ernährungsratgeber wie z.B. meinem Kopf schlägt Bauch einlegen kann bzw. sogar soll. (in meinem Ratgeber nennt sich das „Tag X“) Sprich: Man isst die ganze Woche über so korrekt wie möglich und gönnt sich dann an 1 Tag in der Woche was man will.

Ich bin nicht qualifiziert genug um zu sagen, wo die gesundheitlichen Vor-/Nachteile liegen, wenn der Fleischkonsum auf ein Mal pro Woche reduziert werden würde. Davon abgesehen, dass die Meinungen hier ohnehin auseinandergehen. Wenn ich mir die Generation meiner Oma ansehe (geboren in den 1920ern), dann meine ich, dass die Meisten für ihr Alter ziemlich rüstig sind bzw. waren. Dies umso mehr, wenn ich mir ansehe, wie jung viele Menschen heutzutage von den sogenannten Zivilisationskrankheiten betroffen sind, also kardiovaskuläre Probleme, Diabetes, usw. Aber das ist nur meine nicht-wissenschaftliche, nicht auf Statistik sondern subjektiver Beobachtung basierende Einschätzung.

Ich selber verzichte mittwochs und freitags auf Fleisch, und auch an anderen Tagen kann es sein, dass ich kein Fleisch esse. Nicht weil ich Fleisch nicht mögen würde, im Gegenteil. Manchmal ist es Teil der Bequemlichkeit und hat damit zu tun, was gerade zu Hause verfügbar ist; manchmal ist es eine bewusste Entscheidung gegen Fleisch und für mehr Gemüse.

Ob nun der Trend hin zu mehr Vegetarismus oder gar Veganismus gerechtfertigt ist, das kann und will ich nicht beurteilen (siehe dazu aber gerne auch meinen Beitrag neulich: Is‘ mir Wurst). Es ist jedem selber überlassen. Ich denke, oft entscheidet der Geldbeutel, immer öfter auch die Ethik gegenüber der Behandlung von Tieren, und am meisten entscheiden wohl die angeblichen gesundheitlichen Aspekte des Fleischkonsums bzw. -verzichts (ein Thema, über das wohl noch lange gestritten wird).


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Wichtig dürfte sein, dass jeder seine für sich ideale Balance findet. Wo die liegt entscheiden die genannten Aspekte Finanzen, Moralvorstellungen, Gesundheit, und vermutlich noch andere Aspekte.

Hier findest Du weitere Informationen zu meinem Ratgeber Kopf schlägt Bauch.

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