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Ein kurzer Leitfaden für eine gute Ernährung

Egal, ob Du Dein Idealgewicht erreicht hast oder Dein Gewichtsziel noch anstrebst: Geht es wirklich nur darum, mehr Kalorien zu verbrennen, als Du zu Dir nimmst? Ich würde sagen, die Antwort lautet: Nein! Worauf es ankommt erfährst Du in diesem Beitrag.

Die Verbesserung der allgemeinen Körpergesundheit sowie die Gewichtszunahme oder -abnahme müssen in die Gleichung mit einbezogen werden, sonst könntest Du auf Probleme zusteuern.

Die richtige Ernährung kann dazu beitragen, das Risiko einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen zu verringern, von denen die beängstigendsten sicherlich Herzkrankheiten und Krebs sind. Richtige Ernährung bedeutet jedoch, viele verschiedene Lebensmittel zu essen, den Konsum einiger Lebensmittel und Getränke im Auge zu behalten und auch die Kalorien nicht aus den Augen zu verlieren. Eine gute Ernährung bietet eine ausgewogene Ernährung, die den Cholesterinspiegel und den Blutdruck senkt, sowie auch bei der Kontrolle des Gewichts hilft.

Um richtig zu funktionieren, muss Dein Körper die richtigen Nährstoffe erhalten

Kohlenhydrate

Sie stellen in der Regel den Hauptteil einer Ernährung dar. Der Körper verwendet Kohlenhydrate, um Glukose aufzubauen, die sofort verwendet oder für später im Körper gespeichert werden kann. Zu viel Glukose wird jedoch als Fett gespeichert. Es gibt zwei Arten von Kohlenhydraten: einfache und komplexe. Zucker sind einfache Kohlenhydrate. Ballaststoffe sind komplexe Kohlenhydrate.

Es ist wichtig, Kohlenhydrate nicht an sich zu „verteufeln“. Denn auch gesundes Gemüse hat Kohlenhydrate – weshalb eine ausgewogene Ernährung durchaus reich an Kohlenhydraten sein kann, nur eben an hochwertigen Kohlenhydraten, nicht so sehr an eher weniger wertvollen wie z.B. Kohlenhydrate aus Haushaltszucker.

Proteine

Proteine („Eiweiß“) helfen Deinem Körper beim Aufbau und Erhalt von Muskeln und anderen Geweben. Sie sind auch an der Bildung von Hormonen beteiligt. Wie Kohlenhydrate wird überschüssiges Eiweiß als Fett gespeichert.

Tierische und pflanzliche Proteine sind die beiden wichtigsten Arten von Proteinen. Zu viel tierisches Eiweiß kann einen hohen Cholesterinspiegel verursachen, da es einen hohen Anteil an gesättigten Fetten enthält. Was aber ebenfalls nicht dazu führen sollte, tierisches Eiweiß generell zu verteufeln.

Fett

So seltsam es klingen mag: Fett ist ein weiterer Nährstoff, den Dein Körper benötigt. Ich denke, das ist den meisten Menschen, die sich mit Ernährung ein wenig auseinandersetzen, heutzutage relativ klar – trotz dem, dass Fett lange Jahre als der Sündenbock schlechthin dargestellt wurde, weil alle Fette über einen Kamm geschert wurden.

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Es kommt sowohl in gesättigter als auch in ungesättigter Form vor. Gesättigtes Fett birgt das Risiko von Gesundheitsproblemen. Ungesättigtes Fett ist in Maßen eher gesund, aber wenn es irgendeine Art von Raffinierungsprozess durchläuft (also industriell verarbeitet wird), kann es zu gesättigtem Fett werden.

Vitamine

Dies sind ebenfalls benötigte Nährstoffe. Verschiedene Vitamine erfüllen unterschiedliche Aufgaben im Körper. Sie können mit dem Stoffwechsel zusammenarbeiten, um das Energieniveau für jede erdenkliche Aufgabe zu erhöhen, die Dein Körper ausführen muss. Es wurde auch festgestellt, dass bestimmte Vitamine Krankheiten verhindern können.

  • Zum Beispiel können die Vitamine A, C und E -auch Antioxidantien genannt – bei der Vorbeugung von koronaren Herzerkrankungen helfen, indem sie Ablagerungen an den Arterienwänden verhindern.
  • Vitamin B 1 wird für die Verdauung und die richtige Funktion des Nervensystems benötigt.
  • Vitamin B 2 wird für das normale Zellwachstum benötigt.
  • Vitamin B 3 hilft bei der Entgiftung des Körpers.
  • Folsäure hilft bei der Produktion von roten Blutkörperchen.
  • Vitamin D hilft bei der Aufnahme von Kalzium.
  • Vitamin K unterstützt die Blutgerinnung.

Mineralien und Spurenelemente

Diese sind ein weiterer Nährstoff, den Dein Körper benötigt. Beide werden in vielen verschiedenen Körperprozessen verwendet. Mineralien wie Chlor helfen bei der Herstellung Deiner Verdauungssäfte. Phosphor hilft beim Aufbau starker Knochen. Beide kommen in den Nahrungsmitteln vor, die wir verzehren, aber bei einem Spurenelement braucht Dein Körper nur eine winzige Menge. Salz ist ein weiterer Nährstoff, den Dein Körper benötigt. Wir sollten in der Regel jedoch nicht mehr als 2400 Milligramm pro Tag zu uns nehmen, da dies den Blutdruck erhöhen kann.

Du solltest einige Richtlinien befolgen, um eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung zu erstellen:

  • Versuche zunächst, jeden Tag zweieinhalb Tassen Gemüse und zwei Tassen Obst zu verzehren.
  • Achte bei der täglichen Auswahl darauf, eine gute Vielfalt zu gewährleisten. Ein guter Anhaltspunkt ist, so viele verschiedene Farben wie möglich zu essen. Dies wird helfen, mindestens viermal pro Woche aus allen fünf Gemüseuntergruppen auszuwählen.
  • Mindestens die Hälfte Deines Verzehrs an Getreideprodukten sollte aus Vollkornprodukten bestehen. Auch Milch bzw. Milchprodukte können prinzipiell Teil einer gesunden Ernährung sein.
  • Deine gesamte Fettaufnahme sollte nur zwischen zehn und dreißig Prozent Deiner täglichen Kalorien betragen. Die meisten der Fette, die Du zu Dir nimmst, sollten in Form von ungesättigten Fetten sein, da gesättigte Fette Deiner Gesundheit schaden können. Fleisch, Geflügel, trockene Bohnen und Milch oder Milchprodukte sollten alle mager, fettarm oder fettfrei sein. Weniger als zehn Prozent Deiner Kalorien sollten aus gesättigten Fetten stammen, und Du solltest versuchen, Transfette weitestgehend zu vermeiden.
  • Ballaststoffreiches Obst, Gemüse und Vollkorngetreide sollten ein regelmäßiger Bestandteil Deiner Ernährung sein, ebenso wie kaliumreiche Lebensmittel. Alkoholische Getränke sollten nur in Maßen konsumiert werden.

Wichtiger Hinweis:

Dieser Beitrag ist kein ärztlicher Rat und soll einen solchen auch nicht ersetzen!