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Advent, Advent,… und schon ist die Diät verpennt

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Abnehmen in der Adventszeit

Für viele, die das ganze Jahr über mit Übergewicht kämpfen und daher sozusagen konstant auf Diät sind, ist diese Zeit nicht unbedingt leicht. Werden Sie es dieses Jahr schaffen, nach der Adventszeit und den Feiertagen wenigstens noch genauso viel oder sogar weniger zu wiegen? [Lesezeit: 8-10 min]

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt….

Es ist wieder so weit: die Adventszeit ist da! An sich ist das ja eine schöne Zeit: Schnee, Weihnachtsmarktstimmung, optische sowie Geruchseindrücke die man irgendwie gern hat, große Kinderaugen wenn das Christkind die Geschenke bringt etc.

Leider fällt es einem gerade in dieser Zeit noch viel schwerer also ohnehin, sich den allgegenwärtigen Versuchungen zu verschließen, denn an allen Ecken und Enden riecht es nach Süßigkeiten, Glühwein & Co – also genau den Sachen, die ja eigentlich auf der ‚roten Liste’ stehen, wenn man abnehmen will. Ist es überhaupt möglich, in diesem Zeitfenster von 1 Monat sein Gewicht zumindest zu halten, oder gar… abzunehmen?

Alles ist möglich!

Während dies prinzipiell und ohne Zweifel möglich ist, scheint eines klar zu sein: wer sich nicht unter Kontrolle hat, der wird nach den Feiertagen sehr wahrscheinlich ein Problem haben, das sich auf der Waage widerspiegelt. Wenn alle guten Vorsätze einen Monat lang null und nichtig und alle guten Bemühungen der Wochen oder gar Monate vor der Adventszeit nun dahin sind, dann sind lange Gesichter und Enttäuschung die Folge.

Wollen Sie das wirklich?

Versetzen Sie sich gedanklich schon jetzt einmal genau in diese Situation. Schließen Sie die Augen und sehen Sie die Nadel der Waage ausschlagen. Versuchen Sie sich vorzustellen, wie enttäuscht Sie sein werden, wenn Sie sich nach dem kurzfristigen Genuss dann letztlich wünschen, sich besser unter Kontrolle gehabt zu haben. Stellen Sie sich vor, wie Sie sich sagen, dass der kurzfristige Genuss die langfristige Enttäuschung über das nun wieder hinzugewonnene Gewicht auf keinen Fall wert war. Stellen Sie sich vor, mit wie wenig Motivation Sie nun die weiteren Diätversuche der kommenden Wochen und Monaten angehen werden.

Ein Monat der mehr oder weniger zügellosen Schlemmerei wird gravierende Folgen für Ihr körperliches wie auch geistiges Wohlbefinden haben – und Sie wissen das auch. Warum? Weil Sie es schon einige Male erlebt haben in den vergangenen Jahren. Mancher von Ihnen wird es vielleicht jedes Jahr wieder aufs Neue erleben.

Fordern Sie sich selbst heraus!

Warum fordern Sie sich dieses Jahr nicht einmal ein wenig selbst heraus. Schlagen Sie dem inneren Schweinehund ein Schnippchen und zeigen Sie, wer Herr/in im Haus (= eigenen Körper) ist. Wäre es nicht schön, wenn Sie nach den Feiertagen nicht an einer Stelle anfangen müssten, an der Sie doch eigentlich vor den Feiertagen schon waren? Wäre es nicht toll sagen zu können, dass Sie sich dieses Jahr die ganze Adventszeit über unter Kontrolle hatten und dass Sie nicht das Opfer Ihres eigenen schwachen Willens waren?

Klar, es sind eine Menge Sinneseindrücke und Versuchungen, die da konstant auf einen einprasseln und die es wirklich schwer machen, sich zu beherrschen. Das aller einfachste ist es natürlich, die Packung mit den Plätzchen aufzumachen und den Inhalt in sich ‚aufzusaugen’. Komischerweise wissen wir alle, dass uns nach diesem teilweise übermäßigen Konsum nicht nur schlecht ist vom vielen Zucker sondern auch schlecht wird, weil wir es – mal wieder – nicht geschafft haben, uns zu beherrschen.

Der Begriff ‚Versuchung’ oben deutet darauf hin: es ist, in diesem Fall, wirklich alles eine Kopfsache und eine Willensangelegenheit. Vermutlich gibt es nur sehr seltene Fälle, in denen jemand unter Zwang mit Süßigkeiten ‚gemästet’ wird. In aller Regel ist es eine ganz bewusste Entscheidung für oder gegen den Verzehr von Dickmachern, nicht nur aber gerade auch während der Adventszeit.

Gänzlich auf Süßes verzichten?

Aber halt! Was sind den nun diese ‚Dickmacher?!’

Ehrlich gesagt: egal was Sie essen, alles kann theoretisch ein Dickmacher sein, Sie müssen es nur in entsprechender Menge zu sich nehmen. Sie kennen ihn, den Ausdruck: „Alles mit Maß“. Es stellt sich also die Frage: muss man zu 100% auf Süßes verzichten, um nach der Advents-/Weihnachtszeit nicht (wieder) eine böse Überraschung zu erleben?

Ein Beispiel: Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören wollen, so ist es in der Regel klug, von heute auf morgen damit aufzuhören, statt sich langsam zu entwöhnen. Ist das hart? Ja, auf jeden Fall, vor allem für die, die richtig gehend abhängig sind vom Nikotin. In unserem Fall ist das Nikotin der Zucker und die künstlichen Geschmacksstoffe, die uns abhängig gemacht haben und uns somit fest in ihren Klauen halten. Tun Sie daher das, was Sie am besten machen sollten: springen Sie ins kalte Wasser, halten Sie die Luft an und tun Sie was nötig ist, um ‚zu überleben’ bzw. sich an das kalte Wasser zu gewöhnen. Sie werden sehen, dass die ersten Tage zwar schwierig sind, aber die Lust auf ‚Verbotenes’ stetig sinken wird. Wenn Sie Lust auf Schokolade haben, sagen Sie sich: „Nicht jetzt, in 5 Minuten“ und unternehmen Sie etwas in den kommenden Minuten, wie z. B. Wäsche waschen, Bügeln, Einkaufen,… egal was, Hauptsache Sie halten sich beschäftigt. Sie werden sehen, dass es schnell leichter wird und dass es sich gut anfühlt: endlich Herr/in seiner selbst sein!

Die Kraft der Bilder bei der Zielerreichung, auch für das Abnehmen, ist nicht zu verachten! Stellen Sie sich nun genau das Gegenteil des eingangs beschriebenen Szenarios in Gedanken vor, also Ihre Freude über die Kontrolle über sich selbst. Sie werden sehen, dass dies schon eine kleine Motivationsspritze sein kann in den Momenten, in denen Versuchungen an der Tür klopfen.

„Und wenn ich es ganz und gar nicht aushalte?“

Wenn Sie partout nicht „Nein!“ sagen können, weder zu sich noch zu Anderen (letztes sollte aber nicht der Fall sein, da zu erwarten wäre, dass Andere Ihre Entscheidungen respektieren), dann machen Sie es wenigstens eine ganz bewusste Entscheidung. Genießen Sie, und zwar zu 100%!! Und haben Sie sich dabei gleichzeitig unter Kontrolle! Geben Sie genau Acht darauf, was und wie viel Sie essen. Wenn schon Süßes, dann kaufen Sie im Zweifel ‚Diät-Süßigkeiten’. Lassen Sie nicht den inneren Schweinehund wieder die komplette Kontrolle übernehmen, halten Sie ihn an der kurzen Leine!

Eines werden Sie im Falle der Adventszeit nicht sagen können: „Ich konnte ja nichts dafür, denn [hier die üblichen Ausreden einsetzen]“. Es ist in diesem Falle alles eine Frage der Willenskraft und alle üblichen Ausreden erscheinen den Zuhörern, denen Sie nachher Ihr Leid klagen, genau als solches: Ausreden – Ausreden für einen schwachen Willen.

Wie sehr die Advents- und Weihnachtszeit im Bezug auf Ihr Übergewicht zu einem Problem wird, hängt glücklicherweise komplett von Ihnen selber ab. Übernehmen Sie dieses Jahr die Kontrolle über sich selbst und lassen es zu einem schlechten Jahresausklang für den inneren Schweinehund werden, nicht für Sie.

Wenn Sie es nur stark genug wollen, wird das auch klappen – ohne jeden Zweifel. Und Sie werden damit sicherlich gestärkt ins neue Jahr gehen, denn Ihr Selbstbewusstsein wird wachsen.

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Was sind Ihre Erfahrungen in Bezug auf die (Vor-) Weihnachtszeit? Wie verhindern Sie dieses Jahr, dass Ihr innerer Schweinehund Kontrolle übernimmt? Schreiben Sie einen Kommentar im Kommentarfeld unten.

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