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Die Geschichte vom schönen weißen Mehl und den Laborratten

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Weißes Mehl? Danke, aber nein danke!

Wenn Sie (Weiß-) Brot lieben, dann werden Sie uns nach dem Lesen dieses Artikels entweder hassen oder aber dankbar sein – oder auch beides, weil Sie unentschlossen sind und sowohl Ihr (Weiß-)Brot als auch Ihre Gesundheit lieben.

Unsere Liebe zum Brot

Keine Frage: der Deutsche liebt sein Brot, und das auch zu Recht – zumindest wenn man nach dem Geschmacksempfinden geht. Brot ist, zu allem Überdruss, leider lecker – und das macht es wohl auch so schwer, sich überhaupt mit dem Gedanken zu befassen, im Rahmen einer bewussten Ernährung weitestgehend darauf zu verzichten. Es gibt gerade unter uns (Nachkriegs-) Deutschen wohl so gut wie keinen, der nicht mit einer Fülle an Brotsorten aufgewachsen ist. Für die, die einer Ernährung mit möglichst wenig Kohlenhydraten folgen, ist Brot aber nicht gerade auf der Liste der empfohlenen Lebensmittel, da der Kohlenhydratanteil pro 100g in getreidehaltigen Produkten vergleichsweise hoch ist. Wie wir aber auch schon in einem vergangenen Artikel geschrieben haben, wird Getreide auch mit dem sogenannten ‚leaky gut – Syndrom’ in Verbindung gebracht. Dazu gibt es dann noch genügend Menschen, die von Gluten Abstand halten müssen und Gluten ist ja gerade in Getreideprodukten enthalten.

Wieso geht es nun also dem guten alten Brot ‚an den Kragen’?

Haben Sie sich jemals die Frage gestellt, wie weißes Mehl eigentlich hergestellt wird? Noch haben Sie die Wahl umzukehren und den Artikel nicht weiter zu lesen, um unter dem Mantel der Unwissenheit Ihrem normalen Brotkonsum weiter nach zu gehen. Für die ‚Hartgesottenen und Neugierigen’ geht es jetzt ins Eingemachte, auch wenn wir uns Details sparen und den Herstellungsprozess lediglich zusammen fassen. Aufgrund der besonders schlechten Stellung von weißem Mehl beziehen wir uns nachfolgend aussschließlich auf weißes Mehl.

Schon vom ersten Moment an kommt einem die kommerzielle Getreideproduktion vor wie eine Horrorshow aus Pestiziden, Fungiziden und Insektiziden. Das somit ‚gereinigte’ Getreidekorn wird letztlich dazu verwendet, das beliebte weiße Mehl herzustellen. Ein Getreidekorn enthält sowohl den Keimling, den Mehlkörper und die Randschichten, in denen sich Eiweiß, Fett, Mineralien, Vitamine und Celluose befinden. Während nun bei modernen Mahlprozessen gerade die Bestandteile mit den meisten Nährwerten entfernt werden und für den Menschen nur noch ein recht nährwertloses Pulver übrig bleibt, bekommen das nährwerthaltige ‚Abfallprodukt’ ironischerweise die Tiere als Futter… Aber: das Mehl ist jetzt länger haltbar und hat eine ‚schöne weiße Farbe’… wie toll. Früher konnte sich übrigens nur die reicheren Bevölkerungsteile weißes Mehl leisten. Somit war es paradoxerweise ein Ausdruck eines ‚besseren Lebensstandards’.

Woher kommt die weisse Farbe?

Die Kurzversion der Geschichte ist, dass das Mehl durch ein Chlorgas-Bad gebleicht wird. Sie können sich bestimmt vorstellen, dass Chlorgas nicht gerade das ist, was Sie auf Ihrem Tellee haben wollen, geschweige denn in Ihrem mehr oder weniger sensiblen Magen. Bei diesem Bleichprozess entsteht nicht nur die weiße Farbe des Mehls, sondern auch eine toxische Substanz namens Alloxan. Dieses Alloxan zerstört Zellen im Pankreas, was zu Diabetes führen kann.

Und jetzt aufgepasst: Alloxan wird von Wissenschaftlern verwendet, um bei Laborratten Diabetes hervorzurufen…. Als ob das Ganze nicht schon absurd genug wäre, wird das leere, sprich allen Nährwerten beraubte weiße Mehl mit Mineralzusätzen und synthetischen Vitaminen ‚angereichert’. Sie wollen gar nicht erst wissen, woraus wiederum letzteres hergestellt wird.

Wenn Ihnen jetzt immer noch nach regelmäßigem Konsum von weißem Brot zumute ist, wäre das sehr überraschend. Aber letztendlich ist persönliche Gesundheit eben genau das: persönlich. Daher muss Jeder für sich selbst entscheiden, wie er mit Information wie dieser umgeht. Wenn Sie des Englischen mächtig sind, dürfte auch dieser Artikel aus dem Jahr 2011 interessant sein.


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Auch wenn sich der Titel wie der eines ‚Märchens‘ anhört, so scheint es leider Realität zu sein. Für das ‚Happy End‘ sind in diesem Falle Sie selber verantwortlich.

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